Bei der Eröffnung des Gutenberg Health Hub war Digital-Staatssekretärin Heike Raab zu Gast und lobte die Digital-Initiative der Universitätsmedizin

Mit der Eröffnung des Gutenberg Health Hub startet die Universitätsmedizin Mainz in die digitale Zukunft.Quelle: Peter Pulkowski (Universitätsmedizin Mainz)

Heike Raab, Staatssekretärin für Medien und Digitales, zeigte sich begeistert und fand klare Worte: „Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz gratuliert der Universitätsmedizin zu ihrer tollen Idee. Der Gutenberg Health Hub ist ein hervorragendes Beispiel für die interdisziplinäre Vernetzung und die Verbindung von Wissenschaft, Start-Ups und den Partnern im Gesundheitsweisen.“ PD Dr. Christian Elsner, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz, freute sich für die lobenden Worte und ergänzte: „Die Universitätsmedizin braucht einen Marktplatz für digitale Innovationen – und genau das wird der Gutenberg Health Hub sein.“

Die Zukunft beginnt jetzt: Als Motor der digitalen Transformation ist der Gutenberg Health Hub (GHH) ein Ort der wechselseitigen Vernetzung und kreativer Ideen. Schon heute war die Zukunft im GHH zu besichtigen – als etwa eine Patienten-App zur Basisanamnese oder eine hochintelligente Software zur schnellen und besseren Erkennung von Gewebetumoren mithilfe künstlicher Intelligenz vorgestellt wurden.

Beim Aufbau des GHH stützt sich die Universitätsmedizin Mainz auf Erfahrungen, die sie als Teil des MIRACUM-Konsortiums (Medical Informatics in Research and Care in University Medicine) erworben hat. In diesem Kontext werden beispielsweise klinische Befunde, bildgebende Diagnostik sowie genetische und molekulare Untersuchungen der beteiligten Standorte aus Krankenversorgung und Forschung zusammengeführt. Das Konsortium hat das Ziel, mit innovativen IT-Lösungen Patientendaten für die Forschung und die Patientenversorgung besser und zentral nutzbar zu machen.

In die Arbeit des GHH fließen auch Expertise und Erkenntnisse von Wissenschaftlern der Gutenberg-Gesundheitsstudie (Gutenberg Health Study) zur Generierung, Analyse und Interpretation hochdimensionaler Daten ein: In der bevölkerungsbasierten Langzeitstudie der Universitätsmedizin Mainz werden umfassende, hochstandardisiert erhobene Biodaten von mehr als 15.000 Probanden aus einer Bevölkerungsstichprobe in vielen Hunderten Forschungsprojekten analysiert, um die Entwicklung und die komplexen Verläufe von Volkserkrankungen zu erforschen.

Quelle: unimedizin-mainz.de


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