Ermüdungsprüfungen von Implantaten

Quelle: ZwickRoell

ZwickRoell, Februar 2020. Wenn nach einem Unfall, durch Krankheit oder Abnutzungserscheinungen das eigene Gewebe oder Skelett nicht mehr voll intakt sind, stellen Implantate die Funktionen im Körper nach. Mit ihrer Hilfe kann in vielen Fällen die ursprüngliche Leistungsfähigkeit wiedergewonnen werden. Elementarer Bestandteil der Entwicklung sicherer und langlebiger Implantate sind Ermüdungsprüfungen. Die LTM-Prüfmaschinenserie mit Linearantrieb von ZwickRoell eignet sich durch ihre Bauweise ideal für diese Prüfungen.

Die LTM Linearprüfmaschinen basieren auf einem von ZwickRoell entwickelten elektrodynamischen Antriebssystem, das nicht nur im Bereich der Prüfung medizintechnischer Produkte große Vorteile bietet: In dieser Serie treffen äußerst präzise Messwerte mit hohen Prüffrequenzen, ölfreier Funktionsweise und wartungsarmem Betrieb zusammen. So sind auch Prüfungen mit hohen Zykluszahlen energie- und kosteneffizient möglich, ohne Gefahr zu laufen, den Prüfling mit Hydrauliköl zu kontaminieren. Optionen wie das Temperierbad, erweitern die Prüfmöglichkeiten zusätzlich.

Mit dessen Hilfe können Prüfungen unter physiologischen (in-vivo) Bedingungen durchgeführt werden – in Kochsalzlösung und bei Körpertemperatur. Der korrosionsbeständige Behälter ist dabei zur Desinfektion im Autoklaven (bis 120 °C) geeignet, was auch Prüfungen an Verbindungen zwischen Implantaten und natürlichen Knochen erlaubt. Lieferbar in Versionen von 1 bis 10 kN Prüfkraft decken die Maschinen der LTM-Serie einen weiten Bereich ab, von Prüfungen an Zahnimplantaten bis hin zu künstlichen Hüft- oder Kniegelenken.

Zudem lassen sich die Linearprüfmaschinen nicht nur für dynamische, sondern auch für statische Versuche einsetzen und können so bei Bedarf eine zweite Prüfmaschine der gleichen Leistungsklasse ersetzen.

Quelle: zwickroell.com


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