Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, schlägt zur Vermeidung von Lieferengpässen bei Krisensituationen in Deutschland eine „Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte“ vor. „Die Medizinprodukte-Industrie steht für smarte Lösungen bereit, um die Verteilung versorgungskritischer Medizinprodukte in Krisensituationen besser über eine Bestandsdatenbank mit offenen GS1-Schnittstellen zu organisieren“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan, Vorstand bei B. Braun, auf der digitalen Jahres-Pressekonferenz des deutschen MedTech-Verbandes am 1. Oktober 2020. Der BVMed-Vorschlag bezieht sich auf die vom Bundesgesundheitsministerium geplante „Nationale Reserve Gesundheitsschutz“. „Hier muss unbedingt die logistische Expertise der MedTech-Branche eingebunden werden“, so Lugan.

ZEISS entwickelt Workflows in der Optik weiter

ZEISS zeigt neue Möglichkeiten bestehende Behandlungsverfahren mit optischen und digitalen Techniken effizienter durchzuführen und unterstützt damit Ärzte bei der Maximierung der klinischen Effizienz und Verbesserung der Patientenversorgung – von der Erstbewertung über die Diagnose bis hin zur Behandlung. Die neuesten Lösungen von ZEISS sind einfach einzurichten und zu bedienen und bieten über das gesamte Spektrum der Behandlung beeindruckende Einblicke.

Beatmung auf Intensivstation um 35 % verkürzt

Die klinische Wirksamkeit der patentierten neural regulierten Beatmungsunterstützung (NAVA) von Getinge, die den eigenen Atemantrieb des Patienten zur Regulierung der Unterstützung durch das Beatmungsgerät nutzt, wird in der NAVIATOR-Studie belegt. Der NAVIATOR-Studie zufolge erhöhte sich durch NAVA bei erwachsenen Patienten mit akutem Atemversagen (ARF) signifikant die Anzahl der beatmungsfreien Tage und die Dauer der mechanischen Beatmung (mechanical ventilation, MV) verkürzte sich.