Marktpotenzial und Anforderungen an medizinische Wearables

Der weltweite Markt für Wearable Medical Devices wird im Jahr 2025 voraussichtlich 24,38 Milliarden USD erreichen, was das enorme Potenzial für Entwickler und Hersteller zeigt. Gleichzeitig bringt der Einstieg in den Bereich der für medizinische Anwendungen zugelassenen Wearables spezifische Herausforderungen mit sich. R&D-Experte Bittium gibt Einblicke in das Marktpotenzial und die technologischen Anforderungen.

Gestiegene Rohstoff- und Transportkosten gefährden die Versorgung mit Hilfsmitteln

Die Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS sieht aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Transportkosten für medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen oder Pflegebetten die Gefahr eines Versorgungsengpasses und schlägt in einem Diskussionspapier die Einführung eines Hilfsmittelkostenindex vor. Ziel ist es, Kostenschwankungen somit besser aufzufangen und in den Hilfsmittelverträgen abbilden zu können. „Insbesondere die massiv gestiegenen Kosten für Stahl, Aluminium, Holz, Kunststoffe und andere Rohstoffe und Materialien führen neben den gestiegenen Transportkosten in Folge der Corona-Pandemie zu Preissteigerungen, die die Hersteller dieser Hilfsmittel nicht ohne weiteres an die Kunden weiterreichen können“, betont Sven Koppelwiser, Vorsitzender der SPECTARIS-Arbeitsgruppe Hilfsmittel und außerklinische Versorgung. „Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist mittelfristig gefährdet, wenn es nicht gelingt, diese Kostensteigerungen abzufedern und somit die Leistungserbringer von diesen Kostensteigerungen zu entlasten. Wir erwarten von der nächsten Bundesregierung, dass sie sich mit diesem Problem beschäftigt.“