ROHM präsentiert blau-grüne Chip-LEDs

ROHM kündigt mit der SMLD12-Serie (SMLD12E2N1W und SMLD12E3N1W) hochpräzise blau-grüne Chip-LEDs in 1608er Größe (1,6 mm x 0,8 mm) an. Die neuen Produkte zeichnen sich durch eine Wellenlänge von λD: 505 nm bzw. λD: 496 nm und eine Helligkeit von 120 mcd bzw. 85 mcd aus. Der Durchlassstrom beträgt bei beiden Versionen 5 mA, die Durchlassspannung 2,9 Volt. Bei der SMLD12-Serie kommt ein neues Harz zum Einsatz, das im Gegensatz zu herkömmlichen Epoxid- und Silikonharzen eine 20-fach längere Lebensdauer und eine 25-fach höhere Formbeständigkeit bietet.

Erste synchronisierte MRT-Schnittstelle zwischen Injektor und Scanner vor

Bayer und Siemens Healthineers präsentieren auf dem diesjährigen Europäischen Kongress für Radiologie (ECR) 2020, der erstmals virtuell vom 15. bis 19. Juli stattfindet, das Imaging System Interface (ISI) für die Magnetresonanztomographie (MRT). ISI ist eine gemeinsame Hardware- und Softwareentwicklung von Bayer und Siemens Healthineers und die erste Injektor-Scanner-Schnittstelle für MRT-Untersuchungen. Sie synchronisiert das MR-Injektionssystem MEDRAD® MRXperion von Bayer und den MR-Scanner von Siemens Healthineers.

Mit ThingWorx, Simulation und KI – Fräsparameter schneller finden

Das Einfahren von Fertigungsmaschinen, also das Finden der richtigen Fräsparameter, im Speziellen auch bei Fräsbauteilen aus geschäumten Kunststoffwerkstoffen, ist mit Unsicherheiten und aufwändigen Testreihen verbunden. So kann es passieren, dass Maschinen dann eventuell stundenlang durch „Experimentieren“ und „Ausprobieren“ unterschiedlicher Bearbeitungsparameter blockiert sind. Der dabei generierte Ausschuss, die sogenannten Fehlerteile, erhöht zusätzlich zu den Maschinenstunden die anfallenden Kosten. Im Grunde werden durch Einfahrprozesse Maschine, Material und Menschen blockiert und fehlen für die eigentliche, produktive Fertigung.

Erste transparente Chirurgenmaske

Die von Forschenden der Empa und der EPFL gemeinsam entwickelten vollständig transparenten Operationsmasken stehen kurz vor der industriellen Fertigung. Das neu gegründete Start-up HMCARE konnte unlängst eine Million Franken an Fördergeldern einwerben.

WEIGANG bietet großes Corona-Portfolio

Der Arbeitsalltag in Produktion und Verwaltung muss auch unter den Bedingungen der Corona-spezifischen Hygiene- und Abstandsregeln effizient organisiert werden. Der deutsche Visualisierungs- und Planungsmittel-Spezialist WEIGANG hat deshalb eine große Auswahl an sofort einsetzbaren Hinweis- und Schutzprodukten zusammengestellt. Damit ist es sogar möglich, in der Fertigung und in den Büros trotz der widrigen Umstände agile und flexible Prozesse zu realisieren.

Multifunktionales Spezialetikett für Autoinjektor

Patienten, die an lebensbedrohlichen Allergien leiden, tragen stets einen rettenden Begleiter bei sich: Einen Adrenalin-Autoinjektor, um sich bei einem anaphylaktischen Schock sofort eine Injektion zu verabreichen und damit einer allergischen Reaktion entgegenzuwirken. Für das Notfallmedikament Epinephrin von TEVA hat Schreiner MediPharm ein Autoinjektor-Label entwickelt, das besonders gegen Abrieb geschützt ist. Die lebenswichtigen Anwendungs- und Produktinformationen bleiben somit einwandfrei über einen längeren Zeitraum lesbar. Das Label wurde 2019 beim TLMI-Wettbewerb ausgezeichnet.

Elektrischer Strom bringt Metallbauteile aus dem 3D-Drucker hochpräzise in Form

Das Forschungsteam von Professor Dirk Bähre an der Universität des Saarlandes verwandelt Metallbauteile aus dem 3D-Drucker berührungslos in hochpräzise technische Spezialanfertigungen. Mit ihren neuartigen Verfahren formen sie auf Tausendstel Millimeter genau komplizierte Bauteile aus hochbelastbaren, aber leichten Metallen: Die Fertigungstechnikerinnen und -techniker kombinieren hierfür 3D-Druck und elektrochemisches Abtragen.

Pöppelmann FAMAC® produziert wichtige Bauteile für Corona-Tests

Das weltweit agierende und börsennotierte Biotechnologieunternehmen QIAGEN gehört zu den führenden Herstellern von Corona-Testkits. Mit Ausbruch der Pandemie hat der Konzern seine Produktionskapazitäten vervielfacht – und erhöht sie weiter: Bis Ende Juni will das Unternehmen mit operativem Hauptsitz in Hilden bei Düsseldorf die Produktion von Test-Zubehör zur DNA- und RNA-Extraktion für über zehn Millionen Patiententests pro Monat steigern. Bis Oktober folgt eine weitere Kapazitätssteigerung der Test-Kits – und zwar für monatlich 20 Millionen Patiententests.