Computersimulation ermöglicht Prognose des Heilungsverlaufs von Knochenbrüchen

Bei fünf bis zehn Prozent der Patient*innen, die einen Knochenbruch erleiden, verläuft die Heilung nicht ohne Komplikationen. In Orthopädie und Unfallchirurgie ist es daher von großer Bedeutung, Komplikationen bei der Frakturheilung frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen einer Studie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) ermöglichte nun eine neuartige Computersimulation, den Heilungsverlauf für eine optimale Frakturversorgung vorauszusagen.

Unternehmen wünschen sich beim Thema KI mehr Kontrolle ​

Wenn Unternehmen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz nachdenken, müssen sie sich mit grundlegenden Fragen beschäftigen: Wie können die Verantwortlichen Entscheidungen, die eine KI-Anwendung trifft, transparent gestalten? Wie beherrschen sie mögliche Risiken des KI-Einsatzes? Die Antworten darauf sind wesentlich für die Akzeptanz der Technologie durch Verbraucherinnen und Verbraucher.

Verbessertes Monitoring von Silikonimplantaten

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine sensitive Methode zur Kontrolle von Silikonimplantaten. Dennoch kann eine zuverlässige Untersuchung der Implantate herausfordernd sein, da eine klare Abgrenzung zwischen Silikon und Fettgewebe auf den Bildern schwierig ist. Ein interdisziplinäres Forschungsteam an der Technischen Universität München (TUM) hat nun einen neuen Algorithmus entwickelt, der die Qualität der MRT-Bilder verbessert, indem er vollautomatisch und zuverlässig Wasser, Fett und Silikon gleichzeitig darstellt.

Im Blick: Alles was Rollen hat!

In Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen gehören sie zum Alltag: Infusionsständer. Sie sind ein Begleiter für viele Menschen, die Infusionen bekommen oder medizinische Beutel bei sich tragen müssen. Während enorme Forschungsgelder in Bereiche wie Robotik und Pflege fließen, bleiben die scheinbar einfachen Hilfsmittel oftmals unbeachtet. Hier setzt das soeben abgeschlossene zweijährige Forschungsprojekt „Cart Around Care System“ an der Hochschule Esslingen an.

Sensorik in Implantaten: Zwei Studien geben Hilfestellung auf dem Weg zur Marktreife

Großes Potenzial für Patient*innen, Ärzte und Hersteller bieten Sensoren in Implantaten oder Applikationssystemen. In den letzten Jahren sind erhebliche technische Fortschritte auf diesem Gebiet erzielt worden, dennoch stehen Hersteller vor einer Reihe von technischen und nicht-technischen Herausforderungen bis zur Marktreife.

Lymphknoten per Ultraschall charakterisieren und bösartige Veränderungen zuverlässig diagnostizieren

Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer IGD haben eine Software entwickelt, die Ultraschalluntersuchungen im Hals-Kopf-Bereich noch aussagekräftiger machen: Mit ECHOMICS wird es möglich sein, bösartig veränderte Lymphknoten ohne invasive Bestimmungsmethoden sicher zu diagnostizieren. Die Ergebnisse des Projekts präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Messe DMEA vom 26. bis 28. April 2022 in Berlin.