Marktpotenzial und Anforderungen an medizinische Wearables

Der weltweite Markt für Wearable Medical Devices wird im Jahr 2025 voraussichtlich 24,38 Milliarden USD erreichen, was das enorme Potenzial für Entwickler und Hersteller zeigt. Gleichzeitig bringt der Einstieg in den Bereich der für medizinische Anwendungen zugelassenen Wearables spezifische Herausforderungen mit sich. R&D-Experte Bittium gibt Einblicke in das Marktpotenzial und die technologischen Anforderungen.

Autostereoskopische 3D-Displays

Man kennt es vom Gameboy: Das Prinzip der autostereoskopischen 3D-Bilddarstellung. Ohne Hilfsmittel direkt vor den Augen kann mit diesem Prinzip ein dreidimensionales Bild mit Tiefeneindruck erstellt werden. Die SemsoTec Group bietet nun mit autostereoskopischen 3D-Displays ein einzigartiges, unmittelbares 3D- oder hybrides 2D/3D-Erlebnis ohne Brille oder andere Geräte für die Arbeit im OP.

Neuronale Netze und Rechenpower gegen Malaria

KI kann bei der Auswertung medizinischer Bilder eine wertvolle Hilfe sein, doch das Training der Algorithmen braucht wegen der großen Datenmengen und zahlreichen Parameter viel Rechenleistung. An der Universität Hamburg kommt daher eine leistungsstarke mobile Workstation-Lösung von Dell Technologies zum Einsatz, die eine Weiterentwicklung der Lernmodelle während der Pandemie auch aus dem Homeoffice erlaubt.

Moderne Ultraschallgeräte: Trends und Entwicklungen

Effizienz, Ergonomie, Mobilität, KI (künstliche Intelligenz) – das sind die Ultraschallgeräte Trends der Zukunft, welche in Teilen derzeit schon real sind. Die Gerätedesigns werden ergonomischer und nehmen Rücksicht auf die körperliche Belastung des Bedieners während der Untersuchung. Touchscreens und individuell programmierbare Tasten optimieren den Workflow und sind in modernen Geräten mittlerweile Standard. Eine Entwicklung die noch viel Potenzial bietet, ist die künstliche Intelligenz. Dank lernfähiger Algorithmen wird bspw. nicht nur die Bildqualität verbessert, sondern auch die automatische Tumorerkennung wird verfeinert.

Multifunktionales Label vereinfacht klinische Studien

Für mehr Komfort und Effizienz bei globalen klinischen Studien hat Schreiner MediPharm ein neues Spezialetikett für Infusionsflaschen entwickelt: Die Kombination aus dem Hänger-Label „Pharma-Tac“ und einem Booklet-Label ergänzt den in das Etikett integrierten Aufhängebügel mit einem Papier-Booklet für umfassende Produktbeschreibungen in verschiedenen Sprachen.

Wundbehandlung mit Kaltplasma bald Kassenleistung?

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht im Einsatz von Kaltplasma zur Behandlung chronischer Wunden das Potenzial für eine medizinisch relevante Behandlungsinnovation. Damit ebnet der G-BA den Weg für die Aufnahme der Kaltplasmatherapie in den GKV-Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Das Bewertungsverfahren wurde von neoplas med beantragt.

MDR-konforme Reinigungslösungen für die Medizintechnik

Die seit 26. Mai 2021 gültige Medical Device Regulation (MDR) erhöht die Anforderungen für Hersteller medizintechnischer Produkte deutlich. Dies betrifft unter anderem die Reinigung und Identifizierung von Bauteilen und Komponenten sowie die Qualifizierung, Dokumentation und Rückverfolgbarkeit der Prozesse. Die SBS Ecoclean Group unterstützt Unternehmen mit weltweit verfügbaren Turnkey-Lösungen für die Reinigung und Verpackung sowie lokalem Service dabei, diese Anforderungen zu erfüllen.