CeramOptec: Faseroptiken & Sonden für Lasermedizin

CeramOptec erweitert sein Leistungsspektrum im Bereich Lasermedizin und bietet unter dem Label MED.OEM ab sofort kundenindividuelle Faseroptiken und Sonden für alle medizinischen Lasertypen an. Die Anwendungsgebiete der maßgeschneiderten MED.OEM Lösungen reichen von Augenheilkunde, HNO-Medizin und Pneumologie über Orthopädie, Gynäkologie und Urologie bis zu dermatologischer und ästhetischer Chirurgie.

Nano-Beben beschleunigen Wundheilung

Eine Entdeckung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Augsburg hat das Potenzial, die Wundheilung zu beschleunigen. Durch akustische Oberflächenwellen – das sind Schallwellen, die sich entlang von Flächen ausbreiten – bringen sie unter Laborbedingungen Zellen in Bewegung und regen das Zellwachstum an, wodurch sich Wunden schneller schließen. Bisher konnten die Forschenden an knochenähnlichen Zellen eine gesteigerte Wundheilung von 15 bis 20 Prozent nachweisen. Nun ist ihnen ein weiterer Sprung in der Forschung gelungen. In einer aktuellen Publikation im renommierten Journal PNAS (Proceedings of the national academy of sciences of the united states) zeigen sie, dass sie die angeregte Zellmigration sogar auf 130 bis 140 Prozent steigern konnten.

Needle-Trap Nadelschutzsystem gewinnt in China

Für Needle-Trap von Schreiner MediPharm hat die Schreiner Group aus Oberschleißheim bereits zahlreiche nationale wie internationale Auszeichnungen erhalten. Jetzt wurde das innovative Nadelschutzsystem erstmals auch im Reich der Mitte ausgezeichnet: Beim Wettbewerb des chinesischen Verbands der Verpackungs- und Druckindustrie erhielt es einen Gold Award in der Kategorie „Etiketten“.

Computerassistierte Chirurgie

KI und Computerassistierte Chirurgie

Wissenschaftler am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Dresden (NCT/UCC) und am Zentrum für taktiles Internet mit Mensch-Maschine-Interaktion (CeTI) der TU Dresden haben mithilfe künstlicher Intelligenz erstmals eine Methode entwickelt, mit der Computer die Nutzung chirurgischer Instrumente vor deren Einsatz vorhersehen können. Sie verwendeten dafür ein neuronales Netz, das sie mit einem spezifischen Anforderungsprofil versahen und mit Videos von realen Operationen trainierten.

IT zum Anziehen

Ob im Fitnessbereich, in der Medizin oder in der Unterhaltungsbranche: Am Körper getragene IT-Geräte wie zum Beispiel Smartwatches werden immer beliebter. Anwendungen dieser Art profitieren davon, wenn sich das Eingabegerät möglichst natürlich an den Körper anpasst – etwa in Form von elektrosensitiven Stoffen, sogenannten E-Textilien. Informatiker der Saar-Universität zeigen, wie man diese Textilien vergleichsweise unkompliziert herstellen kann und eröffnen damit neue Nutzungs-Szenarien.

Poröse Kunststoffe für die Filtration

Mit den im allgemeinen Sprachgebrauch oft synonym verwendeten Begriffen „brüchig“ oder „undicht“ wird zwar eine Eigenschaft von Kunststoffen für den Laien anschaulich beschrieben, nämlich das mehr oder minder schnelle Altern vieler Polymere, doch werkstofftechnisch haben diese Bezeichnungen nur wenig mit Porosität zu tun.

RFID Technik im Health Care Bereich

Die anhaltende COVID-19 Pandemie stellt die Gesundheitsbranche vor immer größere Herausforderungen. Bestenfalls müssen COVID-19 Erkrankungen sofort erkannt werden, um eine Verbreitung durch das Virus zu stoppen. Daher ist die schnelle Diagnose von Bluttests direkt bei Entnahme einer Blutprobe wichtig. Der Einsatz von mobilen und stationären Diagnosesystemen am Point-of-Care, stellt eine innovative Lösung zur sofortigen Diagnostik von Krankheiten dar.

Skalierbare Herstellung von Infrarotoptiken eröffnet neue Märkte

Systeme mit Infrarotoptiken finden heute immer öfter Verbreitung in industrieller Sensorik, Bauthermographie, Bewegungsmeldern oder auch Fahrerassistenzsystemen. Die verfügbaren Infrarotoptiken sind jedoch für viele Anwendungen noch deutlich zu teuer. Um neue Anwendungsfelder und Märkte erschließen zu können, müssen die Hersteller solcher Systeme einem hohen Preisdruck begegnen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen hat gemeinsam mit der Ingeneric GmbH einen vergleichsweise kostengünstigen Ansatz zur replikativen Fertigung von Infrarotlinsen durch das Präzisionsblankpressen von Chalkogenidglas entwickelt. Dadurch lassen sich Materialien einsparen und die Fertigungskosten für eine Einzellinse um das Fünf- bis Zehnfache reduzieren.

Vielfarbige Bildgebung mit magnetischen Nanopartikeln

Ein neuartiges bildgebendes Messgerät wurde in der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Freiburg Anfang August in Betrieb genommen. Das sogenannte Magnetic Particle Imaging-System (MPI) macht sich die magnetischen Eigenschaften winziger, nur wenige Nanometer großer Eisenoxidpartikel zunutze. Diese Nanopartikel nehmen an Blutfluss und Stoffwechsel teil, ohne die Körperfunktionen zu stören. Die Besonderheit des MPIs: Es kann gleichzeitig verschieden Typen von Nanopartikeln messen.

Trends, Informationen und neue Anlagentechnologie für die Präzisionsreinigung

Mit ihrem virtuellen Kundentag bietet die Schweizer UCM AG in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, Reiserestriktionen und Messeabsagen Kunden und Interessierten eine sichere Alternative, um in der Präzisions- und Feinstreinigung auf dem neuesten Stand zu bleiben. Vorträge in deutscher und englischer Sprache informieren über aktuelle Trends und Aufgabenstellungen sowie Lösungen und innovative Prozesse für die steigenden Anforderungen an die Bauteilsauberkeit in verschiedenen Branchen. Erstmals präsentiert wird auf dem digitalen Messestand am 29. September 2020 auch die innovative, individuell aus Standardmodulen konfigurierbare UCMSmartLine.

Intelligente Textilien für die Zukunft

Wearables erfreuen sich im Bereich der Consumer Electronics steigender Beliebtheit: Das zeigt etwa der weltweit jährlich steigende Absatz von Smartwatches. Mit ihrer „intelligenten“ Sensorik sind sie dabei u. a. in der Lage, über den Hautkontakt bestimmte Körperfunktionen zu messen. Entsprechend beliebt sind Wearables insbesondere im Fitness- und Wellnessbereich.

Ein Schritt zu besseren Handprothesen

Mindestens 500.000 Bewegungszyklen sollte ein Seilzug zur Bewegung der Finger an einer 3-D gedruckten Handprothese mitmachen. Welches Material ist kostengünstig, stets verfügbar und hält diesen Belastungen Stand? Eine wissenschaftliche Arbeit am Institut für Prototypen- und Modelltechnik der Hochschule Coburg untersuchte die Lebensdauer verschiedener Seilzüge. Die Ergebnisse können gerade für den Einsatz in der dritten Welt hilfreich sein.