Fachartikel: Fasertransmission optimieren

Reflexionsverluste verringern den Lichtdurchsatz strahlführender Faseroptiken und wirken sich negativ auf die Leistung von Medizinlasern aus. Verbessert wird die Fasertransmission durch AR-Beschichtungen, die sich bisher jedoch nicht flächendeckend durchsetzen konnten. Die Entwicklung standardisierter Verfahren senkt nun Kosten und Lieferzeiten und macht erstmals einen weitreichenden Einsatz des Beschichtungskonzeptes möglich.

UVC-Strahlung zur Abtötung von Corona SARS-CoV-2-Viren

In einem Forschungsprojekt ist es der Dr. Hönle AG, ein Spezialist für industrielle UV-Technologie, gelungen, einen Nachweis über die Wirksamkeit von kurzwelliger, energiereicher UVC-Strahlung bei der Inaktivierung von SARS-CoV-2-Viren zu erbringen. Die Versuche wurden am Institut für Medizinische Virologie des Universitätsklinikums Frankfurt durchgeführt. Die Ergebnisse der Laborversuche zeigen, dass die neuartigen Coronaviren mit speziellen Hönle UV-Geräten binnen Sekunden zuverlässig abgetötet werden. Die im Labor erreichte Abtötungsrate liegt bei 99,99% (log4). Bei den Labortests kamen verschiedene UV-Technologien zum Einsatz – und egal ob die Entkeimungsgeräte mit UVC-Entladungslampen oder UV-LED ausgestattet waren: Abtötungsrate und Abtötungszeit waren konstant reproduzierbar.

Modernisierung servohydraulischer Prüfmaschinen

Mechanische Komponenten in Prüfmaschinen sind meist sehr robust aufgebaut und verrichten ihren Dienst über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Ein Problem stellt dagegen die schnelle Weiterentwicklung auf den Gebieten der Elektronik und Software dar. ZwickRoell, weltweit führender Anbieter von Prüf­maschinen, bietet eine Modernisierung nicht nur für eigene, sondern auch für Fremdmaschinen an.

Beatmungssysteme auf dem Prüfstand

Im Zuge der Coronakrise ist weltweit die Nachfrage nach Beatmungsgeräten gestiegen. Etliche Hersteller arbeiten deshalb fieberhaft an der Entwicklung neuer Beatmungssysteme, die in erster Linie den Ländern zugutekommen sollen, die sich teure Hightech-​Geräte nicht leisten können.

Doch ganz so einfach ist das nicht. Ehe solche Systeme im industriellen Massstab produziert werden können, bedarf es standardisierter Tests. Und weil auch an der ETH Zürich zurzeit ein Beatmungsgerät in Entwicklung steht, haben Forschende der Professur für Produktentwicklung und Ingenieurdesign einen Prüfstand aufgebaut, mit dem sie verschiedenste Beatmungssysteme eingehend untersuchen können.

Implantat auf Maß

Bei der Heilung von Waden- oder Schienbeinbrüchen sind Komplikationen nicht selten. Der Knochen wird in diesen Fällen in einer Operation mit einem Implantat stabilisiert. Forscher der Universität des Saarlandes und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz DFKI haben hierfür jetzt eine personalisierte Therapie entwickelt: Mit ihrem Verfahren können sie jedem Patienten das optimale Implantat auf den Knochen maßschneidern, das individuellen Belastungen standhält und die Heilung unterstützt. Hierzu kombinieren Stefan Diebels, Michael Roland, Philipp Slusallek und Tim Dahmen Methoden der Mechanik und Informatik. Das Bundesforschungsministerium förderte das Projekt.

Additive Fertigung von keramischen Bauteilen

Die additive Fertigung, auch 3-D-Druck genannt, ermöglicht die wirtschaftliche Fertigung kleiner Losgrößen und bietet eine geometrische Gestaltungsfreiheit weit jenseits der zuvor bekannten Grenzen. Additiv hergestellte Bauteile aus Kunststoffen oder Metallen sind daher Realität in der industriellen Produktion. 3-D-Druckverfahren ermöglichen jedoch auch die Herstellung von keramischen Bauteilen. Die neue Richtlinie VDI 3405 Blatt 8.1 vermittelt die dafür notwendigen Grundkenntnisse.