Krankenhaus-Zukunftsgesetz: Fokus auf Medizintechnik

Die Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS begrüßt die Ausweitung des Engagements des Bundes bei der Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser und insoweit den aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG). Der Verband fordert Länder und Krankenhäuser jedoch auf, bei aller Fokussierung auf Investitionen in die Digitalisierung der Krankenhäuser auch Investitionen in die Modernisierung der generellen apparativen Ausstattung zu beachten. Zu diesem zentralen Element der Patientenversorgung äußert sich das KHZG mit keinem Wort, was faktisch zu einer Sperre für die Finanzierung von moderner Medizintechnik aus dem neu geschaffenen Haushaltstitel führen würde.

Brexit-Verhandlungen

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, schlägt zu den Brexit-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien eine gegenseitige Anerkennung der Marktzugangsregelungen in Form eines „Mutual Recognition Agreements“ (MRA) für Medizinprodukte vor. „Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist es von großer Bedeutung, die Patientenversorgung mit Medizinprodukten ohne Brüche aufrecht zu erhalten“, sagt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

„MDR-System muss startklar gemacht werden“

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, erwartet von der EU-Kommission und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in den nächsten Monaten weitere Initiativen, um das System zur Anwendung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) startklar zu machen. „Die EU-Institutionen müssen die einjährige Verschiebung des MDR-Geltungsbeginns auf Mai 2021 effektiv nutzen, um das System betriebsbereit zu machen, so dass die Umstellung auf die MDR und das Inverkehrbringen von Neuprodukten nicht behindert werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Unterstützung für Anwender von industrieller Bildverarbeitung

Die Richtlinienreihe VDI/VDE/VDMA 2632 „Industrielle Bildverarbeitung“ unterstützt Anbieter und Anwender von Bildverarbeitungssystemen, indem sie strukturierte Vorgehensweisen bei der Beschreibung einer Bildverarbeitungsaufgabe, bei der Spezifikation eines Bildverarbeitungssystems und der Leistungsbewertung vorschlägt. Im August 2020 sind zwei neue Blätter der Richtlinienreihe erschienen.

Freihandelsabkommen: einzig möglicher Abzweig vor dem harten Brexit

Der Industrieverband SPECTARIS sieht den Verhandlungsfortschritt zu den zukünftigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich als sehr kritisch an und erwartet von beiden Seiten zumindest in den wichtigsten Punkten den Willen zu schnellen Ergebnissen – insbesondere ist eine schnelle Einigung bei den Themen Zoll und Marktzugang nötig. Wenn schon kein umfassendes Abkommen erzielt werden kann, müssen die noch offenen Fragen schnell, tragfähig und rechtssicher für die Unternehmen geklärt werden.

Desinfektionsroboter – Gesetzliche und sicherheitstechnische Aspekte

Nicht zuletzt seit Corona kommt vielerorts das Bedürfnis auf, Flächen zuverlässig keimfrei zu halten. Krankenhäuser, Pflegeheime sowie nun auch Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Behörden desinfizieren ihre Räumlichkeiten oft bereits regelmäßig. Dabei werden die umfassende Reinigung und Desinfektion bisher meist von Hand durchgeführt – ein nicht ganz unkritisches Vorgehen. Zum einen ist die Reinigungskraft während der…

Neue Verbote für Weichmacher

REACH-Beschränkung für DEHP, DBP, BBP und DIBP ab 7. Juli 2020 Zum 7. Juli 2020 gibt es weitere Beschränkungen von Phthalat-Weichmachern in Produkten. Vom Stichtag an gilt in fast allen Erzeugnissen der strenge Grenzwert, der bislang in Babyartikeln und Spielzeug vorgeschrieben war. Nur wenige Sonderfälle sind von den verschärften Regeln ausgenommen, erinnern die Chemikalien-Experten von…

Safety Qualifizierung für CI/CD-Toolchain von ITK Engineering

Hohe Softwarequalität bei steigender Komplexität und Sicherheitskritikalität, außergewöhnliche Projektflexibilität und gleichzeitig schnelle Release-Zeiten: Das Technologieunternehmen ITK Engineering GmbH, das individuelle Software-Lösungen für Kunden verschiedener Branchen entwickelt, begegnet diesen Kundenanforderungen mit einer eigens entwickelten Continuous Integration/Continuous Delivery-Toolchain (CI/CD-Toolchain). Kürzlich wurde diese ITK-Toolchain vom TÜV SÜD nach TCL1 (up to ASIL D) zertifiziert. Im Sinne einer modernen Software Engineering Kultur stellt ITK Engineering damit einen unternehmensweit einheitlichen und für die Kunden transparenten Weg der agilen Software-Entwicklung sicher.