maxon mit Geschäftsjahr 2019 Rekordergebnis

Die maxon Gruppe mit Sitz in Sachseln/OW hat im Geschäftsjahr 2019 ein neues Rekordergebnis erzielt. Das Unternehmen steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund CHF 40 Mio. auf CHF 567.8 Mio. (+7.9%). Damit hat die maxon Gruppe den Umsatz in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Das Umsatzwachstum resultierte aus dem permanenten Ausbau von Märkten und Kunden und konnte dank regelmässiger Investitionen und dem gezielten Aufbau personeller Ressourcen bewältigt werden.

EXAMION übernimmt Service für Carestream Röntgensysteme

Ab 1. Juli 2020 gibt Carestream Health Deutschland den technischen Service und die Kundenbetreuung in die Hände von EXAMION. Das Unternehmen aus Fellbach engagiert sich bereits mehr als 15 Jahre im Verkauf von Teilen des Carestream-Portfolios als zuverlässiges Partnerunternehmen. Die bestehenden Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche werden unverändert von dem im Markt bekannten Team weitergeführt und ausgebaut.

Virtuelle MedTech Summit Messe

ie Auswirkungen der Covid-19-Pandemie stellen auch die Medizintechnik-Branche auf eine harte Bewährungsprobe. Die aktuelle Situation erfordert Kreativität, Ausdauer und die Bereitschaft, neue Wege einzuschlagen. Neue Wege geht in diesem Jahr auch das erfahrene Veranstaltungsdoppel MedTech Summit Congress & Partnering im Verbund mit der Fachmesse MedtecLIVE, das zu ihrem ersten digitalen Online-Event einlädt. Die virtuelle Ausgabe des Hotspots für die Medizintechnik-Branche lockt mit hochkarätigen Referenten in LIVE-Vorträgen, exklusivem Online-Matchmaking-Tool und digitalen Ausstellerformaten.

“MedTech-Branche ist mittelständisch geprägt, flexibel und innovationsstark”

Die Medizinprodukte-Branche ist “mittelständisch geprägt, flexibel und innovationsstark, was alleine dadurch zum Ausdruck kommt, dass 9 Prozent des Umsatzes wieder in Forschung und Entwicklung investiert werden.” Das sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Staatssekretär Thomas Bareiß MdB auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, am 19. Juni 2020 in Berlin. “Der Mittelstand ist unser starker Anker in der Wirtschaft, auch weil die Unternehmen oftmals familiengeführt sind und langfristig Verantwortung übernehmen”, so der Wirtschaftspolitiker vor rund 100 MedTech-Unternehmen in Berlin und am Computer per Livestream.

Fachprogramm der virtuellen MedtecLIVE nun online

Die MedtecLIVE ist der Hotspot der Medizintechnik-Branche: Vom 30. Juni bis 2. Juli 2020 treffen sich vom klassischen Zulieferer über Forschungsgruppen und Start-ups bis hin zu Herstellern alle Player erstmals virtuell. Derzeit haben über 125 Aussteller ihre Teilnahme bestätigt. Besucher können sich ab sofort über das hochkarätige Fachprogramm der MedtecLIVE und des MedTech Summit 2020, der auch in der virtuellen Version parallel stattfindet, informieren. Auf https://www.medteclive.com/de/aussteller-programm gibt es alle Informationen zu Vorträgen, Referenten und Ausstellern. Ab sofort haben alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre persönliche Agenda vorab aus den vier parallelen Livestream zusammenzustellen. Die Registrierung für Teilnehmer ist in diesem Jahr für die MedtecLIVE sowie den MedTech Summit kostenfrei möglich.

“Belange des Mittelstands stärker berücksichtigen”

Die Belange der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) müssen bei der Bekämpfung der COVID-19-Folgen und im Rahmen der anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft stärker berücksichtigt werden. Das sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan auf der ersten digitalen Mitgliederversammlung des MedTech-Verbandes am 19. Juni 2020 in Berlin. “Die Medizintechnik-Branche ist in Deutschland mit ihren über 215.000 Beschäftigten ein Herzstück des Mittelstands. Über 93 Prozent der Unternehmen sind KMUs”, so der BVMed-Vorsitzende. Die Branche benötige Unterstützung, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise zu überwinden. Lugan: “Wir müssen auch die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen, um diese notwendige Dynamik europaweit abzustimmen und Impulse zu setzen. Und wir müssen den europäischen Weg des Zugangs zu Daten modern und mutig beschreiten. Daten sind die neuen Bodenschätze. Unsere Unternehmen benötigen den Zugang zu Versorgungs- und Forschungsdaten, um Produkte zu verbessern und neue Medizintechnologien zu entwickeln. Wir wollen Innovationen hier produzieren, nicht nur importieren.”

Uniklinikum Freiburg macht Remote Scanning Assistenz für die Radiologie möglich

„Am Uniklinikum Freiburg sind für uns derzeit zwei Dinge wichtig: Unser qualifiziertes Personal vor Ansteckungen mit Covid-19 zu schützen und gleichzeitig die medizinische Qualität im Klinikum weiter zu verbessern. In unserer radiologischen Klinik haben wir dazu gerade ein hochinteressantes Projekt angestoßen, mit dem wir beiden Herausforderungen gleichzeitig begegnen. Ein perfektes Beispiel dafür, wie wir die aktuelle Krise nutzen können, um die digitale Transformation im Gesundheitswesen voranzutreiben und die Qualität der Versorgung zu steigern,“ sagt Prof. Dr. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Freiburg.

Neue Fertigungslinie in Dorfen Betrieb genommen

Die Schreiner Group hat an ihrem neuesten Standort in Dorfen, der im vergangenen Herbst eröffnet wurde, eine Fertigungslinie zur Produktion von Pharma-Tac Etiketten in Betrieb genommen. Diese Spezialetiketten des Geschäftsbereichs Schreiner MediPharm besitzen eine integrierte Aufhängevorrichtung, so dass Infusionsflaschen direkt am Etikett aufgehängt werden können. Gerade in der derzeitigen Corona-Pandemie werden diese Etiketten vermehrt benötigt und stark nachgefragt.

BVMed-Positionspapier zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 sollte aus Sicht des BVMed genutzt werden, um ein einheitliches Vorgehen in der Post-COVID-19-Phase zu etablieren, Medizintechnologien als Teil der Lösung zu begreifen und Innovationen voranzubringen. Der BVMed spricht sich unter anderem dafür aus, Handelsbarrieren zu beseitigen und Zollverfahren zu vereinfachen, um den freien Warenverkehr für Medizinprodukte sicherzustellen. Um MedTech-Innovationen voranzubringen, sollten die Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in der EU verbessert werden. “Wir brauchen hier eine Harmonisierung europäischer Gesundheitsdaten und Zugang zum European Health Data Space, einen besseren Zugang der Bevölkerung zu telemedizinischen Anwendungen und eine Präventionsstrategie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen”, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Das BVMed-Positionspapier zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft von Juli bis Dezember 2020 kann unter www.bvmed.de/positionen abgerufen werden.

Notwendigkeit der qualitätsgesicherten Versorgung von Patienten mit Inkontinenz

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) weist zur Welt-Kontinenz-Woche (World Continence Week), die vom 15. bis zum 21. Juni 2020 stattfindet, auf die notwendige qualitätsgesicherte Versorgung von Patienten mit Inkontinenz hin. “Moderne Inkontinenz- und Stoma-Produkte sind für die Lebensqualität der betroffenen Menschen von enormer Bedeutung. Geschulte Versorgungsspezialisten der Homecare-Unternehmen unterstützen bei der Auswahl des richtigen Produkts, beraten, weisen ein und stehen bei Komplikationen zur Verfügung”, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Wichtig sei, dass jeder Betroffene zur Diagnostik und einer eventuellen Verordnung von Inkontinenzprodukten zum Arzt gehe.