Pflege-Assistenzsysteme als Helfer oder Herrscher

In Zukunft werden immer mehr ältere Menschen auf Unterstützung in der gesellschaftlichen Teilhabe angewiesen sein. Zugleich werden die Ressourcen des Gesundheitssystems knapper. Digitale Gesundheitsangebote versprechen Abhilfe in diesem drohenden Engpass. Ihre Möglichkeiten und Vorteile, aber auch Gefahren haben Forscherinnen und Forscher aus sechs europäischen Ländern in einer Klausurwoche unter Federführung der Abteilung für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der RUB ausgelotet. Die Ergebnisse dieser Klausurtagung erscheinen nun als Sammelband unter dem Titel „Aging between Participation and Simulation – Ethical Dimensions of Socially Assistive Technologies in Elderly Care“ im Verlag De Gruyter. Das Buch ist open access online verfügbar.

RK Rose+Krieger bringt die Messe zum Kunden

Corona macht kreativ. Das gilt auch für die Spezialisten für Linear-, Verbindungs- und Profilmontage-Technik aus Minden. Frei nach dem Motto „kommt der Kunden nicht auf die Messe, kommt die Messe eben zum Kunden“ realisierte RK Rose+Krieger einen virtuellen Messerundgang durch seine Exponate aus der Linear-, Profil- und Verbindungstechnik. Anklickbare Text- und Videoinformationen liefern nähere Erläuterungen zu jedem Produkt. Das Angebot steht Kunden und Interessierten ab Juni zur Verfügung.

Digital Health Markt in den USA

Der digitale Gesundheitsmarkt ist in den USA bereits weit entwickelt. Marktforscher schätzen das Marktvolumen bis 2025 auf bis zu 200 Milliarden US-Dollar. Die größten Zuwächse werden bei Mobile Health (M-Health) und digitalen Gesundheitssystemen erwartet. Beliebt sind vor allem Systeme, mit denen sich die Verwaltung von Krankenhäusern und Arztpraxen verbessern lässt.

Single-Photon-Empfindlichkeitstechnologie

ActLight, das Schweizer Technologieunternehmen, bekannt für seine Fotodioden mit erstklassigen Signal-Noise Ratio, gab heute bekannt, dass es einen Dienstleistungsvertrag auf der Grundlage seiner Single-Photon-Empfindlichkeitstechnologie mit einem führenden Unternehmen auf dem Sensormarkt unterzeichnet hat.

Ingrid Hartmann hat Dystonie: “Der Hirnschrittmacher hat mir sehr geholfen”

Ingrid Hartmann (79) hat die neurologische Bewegungsstörung Dystonie – so wie rund 160.000 Menschen in Deutschland. Dank moderner Medizintechnologie kann sie mit einem Hirnschrittmacher symptomfrei und selbstbestimmt leben. Als Teil der BVMed-Kampagne “Körperstolz” möchte Ingrid anderen Betroffenen zeigen, “dass es viele Möglichkeiten gibt, mit denen man seine Lebensqualität sehr stark verbessern kann”. Deshalb engagiert sie sich auch in der Selbsthilfe. Das Plakat mit Ingrid ist derzeit mitten in Berlin zu sehen. Informationen, Motive und Patienteninterviews gibt es unter www.bvmed.de/koerperstolz. Das ausführliche Interview mit Ingrid unter www.bvmed.de/ingrid.

Marktstudie Medizintechnik 2020

Wegen des stark gestiegenen Wettbewerbs und Kostendrucks, der verschärften regulatorischen Anforderungen und der neuen Herausforderungen durch die Digitalisierung sieht sich die Medizintechnik-Branche derzeit insbesondere in Deutschland und Europa einem tiefgreifenden Veränderungsprozess ausgesetzt. Das analysiert die neue Marktstudie “Medizintechnik 2020” von Luther und Clairfield, die jetzt in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Medizintechnologie erschienen ist. “Hinzu kommen die dramatischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die in ihrem ganzen Ausmaß noch nicht abzuschätzen sind. Insbesondere die kleinen und mittelständischen MedTech-Unternehmen stehen damit vor enormen Herausforderungen, können aber auch neue Chancen und neue Märkte nutzen”, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Die Studie kann unter www.bvmed.de/branchenstudien abgerufen werden.

Wird Covid-19 zum Turbo für die digitale Transformation?

Großflächige Homeoffice-Möglichkeiten, E-Learning und Online-Medizin – was bis vor Kurzem noch unmöglich schien, ist Alltag geworden. Die Corona-Krise ist ein Wendepunkt in der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Während in den vergangenen Jahren viel über ihre disruptive Kraft diskutiert, aber wenig gehandelt wurde, zeigt sich in der jetzigen Krise der wahre Charakter digitaler Innovationen. Sie machen Unternehmen und Organisationen in Krisenzeiten anpassungsfähig, handlungsfähig und damit überlebensfähig. Digitale Innovation ist damit gleichbedeutend mit „digitaler Resilienz” – sprich der Fähigkeit, sich mittels Digitalisierung bestmöglich gegen unvorhergesehene Krisen und externe Einflüsse zu immunisieren.

T4M: Webinare zu aktuellen technischen Medtech-Innovationen

Mit einer neuen Webinarreihe „Shaping the Future of Medical Technology“ will die Messe Stuttgart eine digitale Brücke zur T4M – Technology for Medical Devices 2021 schlagen und ein Update zu aktuellen Entwicklungen der Branche geben. Das erste Webinar findet am 10. Juni 2020 von 10 bis 11 Uhr statt und beschäftigt sich mit dem Innovationspotenzial von Mikrobearbeitung und Mikrosystemtechnik für Fertigung und Produktion. Die Themen weiterer Webinare sind die Optimierung der Fertigung durch Künstliche Intelligenz (KI) und Digitalisierung, die neuen Möglichkeiten der additiven Fertigung sowie die Sicherung von Qualität und UDI-Konformität.