Ottobock Umsatz überspringt erstmals Milliardenmarke

Das international tätige Medizintechnikunternehmen Ottobock hat seinen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2019 fortgesetzt. Der Umsatz stieg nominal um 8 Prozent auf 1.003 Millionen Euro (Vorjahr: 927 Millionen Euro) und übersprang erstmals die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro. Unterstützt durch das Umsatzplus und dank der konsequent gesteigerten Effizienz stieg der bereinigte operative Gewinn vor Sondereffekten (Underlying EBITDA) überproportional um 10 Prozent auf 191 Millionen Euro (Vorjahr: 174 Millionen Euro).

BVMed-Gesprächskreis Gesundheit

“Durch das Herunterfahren der klinischen Versorgungen und die erheblich reduzierte Patientenversorgung in den niedergelassenen Praxen sind die Hilfsmittel-Leistungserbringer erheblich unter Druck geraten”, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne, Berichterstatter seiner Fraktion für den Hilfsmittelbereich, auf dem digitalen “Gesprächskreis Gesundheit” des BVMed am 13. Mai 2020. Er forderte Unterstützungsmaßnahmen für die Hilfsmittel-Leistungserbringer, um die Versorgung der Patienten vor Ort sicherzustellen. Wichtig sei zudem eine klare Ansage, dass planbare Operationen jetzt wieder möglich sind und durchgeführt werden sollten. Kühne wies in der Diskussion mit den BVMed-Unternehmen auch darauf hin, dass die Corona-Krise auch Chancen biete, Prozesse zu optimieren, administrative Hemmnisse abzubauen und die Digitalisierung voranzubringen.

Geschäftsjahr der Fraunhofer Gesellschaft erfolgreich

Im Jahr ihres 70. Jubiläums setzte die Fraunhofer-Gesellschaft ihre erfolgreiche Entwicklung mit neuen Rekordwerten fort. Mit rund 2,8 Milliarden Euro erreichte das Finanzvolumen eine Steigerung von 8 Prozent; die Vertragsforschung allein ist mit einem Ergebnis von 2,3 Milliarden Euro um 6 Prozent gewachsen. Die Basis für diese Erfolge bilden die 28 000 Mitarbeitenden in 74 Instituten und Forschungseinrichtungen, die mit erstklassiger Kompetenz und großem Engagement jeden Tag wissenschaftlich, organisatorisch und administrativ Herausragendes leisten.

Gemeinsames Paper der Hilfsmittelverbände

Die in der „Interessengemeinschaft Hilfsmittelversorgung“ (IGHV) zusammengeschlossenen 16 Verbände fordern in einem gemeinsamen Positionspapier, die Mehrausgaben der Hilfsmittel-Leistungserbringer für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu finanzieren und Mindereinnahmen zu kompensieren. Nur durch Unterstützungsmaßnahmen beispielsweise analog zum Heilmittelbereich könne eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung mit Hilfsmitteln aufrechterhalten werden, heißt es in dem Papier „Anforderungen zur Sicherstellung der Hilfsmittelversorgung“ der Verbände BEH, BVMed, BIV-OT, BVZ, EGROH, Eurocom, f.m.p., Innungsverband Orthopädie-Schuhtechnik NRW, QVH, rehaKind, rehaVital, RSR, Sanitätshaus Aktuell, SPECTARIS, VVHC und ZVOS.

Eckert-Ziegler verzeichnet stabiles Quartal

Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700, TecDAX), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, hat das erste Quartal 2020 mit Umsätzen von 44 Mio. EUR und einem Ergebnis von 0,98 EUR pro Aktie trotz Sonderbelastungen aus Corona und dem Ölpreisverfall in etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals abschließen können. Während die Umsätze um rund 1 Mio. EUR oder 2% anstiegen, lag der Jahresüberschuss um 0,16 EUR oder 14% unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Bild der Woche: Mit dem Roboter zur Visite

Universitätsmedizin Berlin hat zu Beginn der Corona-Pandemie das Save-Konzept* entwickelt. Als Level-1-Klinik steuert die Charité dabei berlinweit die Belegung der Intensivbetten und versorgt die schwersten Fälle. Zusätzlich werden die intensivpflichtigen Patienten in anderen Krankenhäusern der Region telemedizinisch mitbetreut.