Brexit-Verhandlungen

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, schlägt zu den Brexit-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien eine gegenseitige Anerkennung der Marktzugangsregelungen in Form eines „Mutual Recognition Agreements“ (MRA) für Medizinprodukte vor. „Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist es von großer Bedeutung, die Patientenversorgung mit Medizinprodukten ohne Brüche aufrecht zu erhalten“, sagt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik 2020 geht an Martin Oelschlägel von der TU Dresden

Martin Oelschlägel, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Klinisches Sensoring und Monitoring an der TU Dresden, erhält für seine Arbeit „Intraoperative Optische Bildgebung zur Lokalisation und Schonung funktioneller Hirnareale während neurochirurgischer Operationen“ den mit 5000 Euro dotierten Preis Patientensicherheit in der Medizintechnik 2020. Der Preis wird jedes Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE DGBMT) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit für herausragende Arbeiten im Bereich Patientensicherheit vergeben.

BVMed zur Anhörung zum Krankenhaus-Zukunftsgesetz (KHZG)

Hightech-Medizintechnologien werden nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, im aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) zu wenig berücksichtigt. “Es ist großartig, das für die technische Modernisierung der Kliniken in Deutschland bis zu 4,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stehen. Um eine nachhaltige technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser zu verwirklichen, muss aber auch verstärkt in moderne Medizintechnik investiert werden“, sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll im Vorfeld der Gesetzesanhörung am 14. September 2020 im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Was erwarten Physiotherapeuten von Sicherheitsvorrichtungen bei elektrischen Behandlungsliegen wirklich

Die Sicherheit bei elektrischen Behandlungsliegen stand schon oft zur Diskussion. Aktuell arbeitet ein Expertengremium an einer neuen Norm für Liegen. Diese soll dazu beitragen , dass in Zukunft Produkte ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Im Auftrag der Firma LINAK hat die Technische Universität Darmstadt eine Studie durchgeführt. Das Team des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAD; arbeitswissenschaft.de) befragte Physiotherapeuten zu den Themen des wahrgenommenen Sicherheitsrisikos, der Nutzung von Sicherheitstechnik sowie der ergonomischen Gestaltung von Liegen. LINAK ist Hersteller von elektrischen Verstellsystemen, die u.a. in Therapieliegen eingesetzt werden und schon heute verschiedene Sicherheitsfunktionen beinhalten.

EUV-Entwickler von TRUMPF, ZEISS und Fraunhofer nominiert

Das Bundespräsidialamt gab heute im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2020 bekannt. Im Kreis der Besten – den drei Projekten für die Endrunde des Preises des Bundespräsidenten für Technik und Innovation – ist ein Experten-Team von TRUMPF, ZEISS und Fraunhofer IOF: Mit ihrem Projekt „EUV-Lithographie – Neues Licht für das digitale Zeitalter“ sind Dr. Peter Kürz, ZEISS Sparte Semiconductor Manufacturing Technology (SMT), Dr. Michael Kösters, TRUMPF Lasersystems for Semiconductor Manufacturing, und Dr. Sergiy Yulin, Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, nominiert.

ZEISS Medizintechnik für Deutschen Zukunftspreis 2020 nominiert

Die ZEISS Experten Dr.-Ing. Michelangelo Masini und Frank Seitzinger sind gemeinsam mit Prof. Dr. med. Andreas Raabe von der Schweizer Universitätsklinik Inselspital Bern für den Deutschen Zukunftspreis 2020 nominiert – repräsentativ für das gesamte Team. Ihr Projekt: das Robotische Visualisierungssystem KINEVO® 900 von ZEISS, das Effizienz und Wirksamkeit von chirurgischen Eingriffen verbessert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrt mit dem Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Innovationen, die wirtschaftliches Potenzial entfalten und Arbeitsplätze schaffen.

Sartori investiert in Selective Laser Melting Equipment

Sartori, ein in Brasilien ansässiger Hersteller von orthopädischen Implantaten und Instrumenten, investiert in die Selective Laser Melting Technologie von SLM Solutions. Mit dem Kauf einer SLM®280 unternimmt das Unternehmen einen wichtigen Schritt, um die additive Fertigung im Gesundheitswesen in Brasilien zu implementieren und reagiert auf das zu erwartende Wachstum in der Nachfrage nach hochqualitativen und wirtschaftlichen Medizinprodukten.

BVMed-Medienseminar

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) informiert in seiner Jahrespressekonferenz und einem Medienseminar am 1. Oktober 2020 über die Lage der MedTech-Branche und die Ergebnisse der Herbstumfrage, über die Bewältigung der COVID-19-Pandemie und den aktuellen Stand der DiGA-Verhandlungen. Der Medienevent wird digital durchgeführt und steht allen gesundheitspolitisch Interessierten offen. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/medienseminar2020.