Die 10 Finalisten des Heraeus Accelerators

Deutschland – Heraeus, ein führender Technologiekonzern, hat heute die zehn Finalisten seines Accelerators bekannt gegeben. Das Programm startet dieses Jahr zum zweiten Mal – bewerben konnten sich Startups aus den Bereichen Medizintechnik und Sensoren. Der Fokus des Programmes liegt auf der Entwicklung von Materialien und Komponenten für medizinische Geräte sowie implantierbare, hautnahe oder diagnostische Bio- und Umweltsensoren.

MedTech-Umsätze brechen um 4,9 Prozent ein

Die COVID-19-Pandemie hat auch auf die Medizintechnik-Branche dramatische Auswirkungen. Die Unternehmen, die im Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, organisiert sind, erwarten in diesem Jahr einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 4,9 Prozent – nach einem Umsatzplus von 3,3 Prozent im Vorjahr. Der Absturz betrifft vor allem kleinere und mittlere Unternehmen. „Hinzu kommen starke Rückgänge beim für die Branche so lebenswichtigen Export“, erläuterte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll bei der Vorstellung der Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage auf der digitalen Jahres-Pressekonferenz des deutschen MedTech-Verbandes am 1. Oktober 2020. Möll forderte stärkere vor allem regulatorische Entlastungsmaßnahmen für die mittelständisch geprägte MedTech-Branche.

Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, schlägt zur Vermeidung von Lieferengpässen bei Krisensituationen in Deutschland eine „Digitale Bestandsplattform Versorgungskritischer Medizinprodukte“ vor. „Die Medizinprodukte-Industrie steht für smarte Lösungen bereit, um die Verteilung versorgungskritischer Medizinprodukte in Krisensituationen besser über eine Bestandsdatenbank mit offenen GS1-Schnittstellen zu organisieren“, sagte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan, Vorstand bei B. Braun, auf der digitalen Jahres-Pressekonferenz des deutschen MedTech-Verbandes am 1. Oktober 2020. Der BVMed-Vorschlag bezieht sich auf die vom Bundesgesundheitsministerium geplante „Nationale Reserve Gesundheitsschutz“. „Hier muss unbedingt die logistische Expertise der MedTech-Branche eingebunden werden“, so Lugan.

Dr. Birgit Habenstein neue Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE

Dr. Birgit Habenstein (38 Jahre) ist neue Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE DGBMT). Die Mutter zweier Kinder war zuletzt als Junior Research Scientist am Institute of Chemistry and Biology of Membranes and Nanoobjects (CBMN), CNRS, an der University of Bordeaux, France, tätig. Seit 2015 forschte Birgit Habenstein zusammen mit ihrem Team an der Identifikation neuer Ansatzpunkte zur Umgehung von Antibiotikaresistenzen der bakteriellen und viralen Invasion.

3 Finalisten für den Deutsch-Niederländischen Wirtschaftspreis

Die erste vollständig zirkuläre Matratze der Welt. Ein in nur drei Wochen entwickeltes Beatmungssystem für Corona-Patienten. Und das größte virtuelle Kraftwerk Europas, das auch Gewächshäuser und E-Autos für die Netzstabilität nutzen kann. Mit diesen Innovationen haben Koninklijke Auping, Demcon und Next Kraftwerke die Finalrunde des Deutsch-
Niederländischen Wirtschaftspreis 2020 erreicht.

Fraunhofer setzt auf Automatisierungstechnologien

Als Vorreiter auf dem Gebiet der angewandten Forschung bündelt die Fraunhofer-Gesellschaft die Expertise von 23 Fraunhofer-Einrichtungen, um im Innovationscluster »Produktion für Intelligente Medizin« neue Entwicklungs- und Herstellungstechnologien für innovative Zell- und Gentherapeutika sowie Impfstoffe zu entwickeln. Geplant ist in einem ersten Projektabschnitt die Konzeptionierung einer modularen Pilotanlage zur automatisierten Produktion dieser Therapeutika. Industrie 4.0 soll so mit Gesundheit 4.0 vereint werden.

13. Ausgabe des SPECTARIS-Jahrbuchs 2020/2021

Anlässlich der MEDICA 2020, die in diesem Jahr erstmals virtuell stattfindet, veröffentlicht der Branchenverband SPECTARIS die nunmehr 13. Ausgabe seines Jahrbuches „Die deutsche Medizintechnik-Industrie“. Das Jahrbuch hat sich in einer Zeitspanne von über 10 Jahren zum Standardwerk der deutschen Medizintechnikbranche entwickelt.

Future Health Index 2020

Der Fokus des Philips Future Health Index (FHI) liegt in diesem Jahr auf einer zukunftsweisenden Säule des Gesundheitssystems: der jüngeren Generation medizinischer Fachkräfte unter 40 Jahren. Wie sehen sie ihre Rolle und welche Veränderungen im Gesundheitswesen sind aus ihrer Sicht erforderlich?

Cybathlon mit Live-Übertragung aus 23 Ländern

Der zweite Cybathlon findet am 13. und 14. November 2020 in einem neuen, globalen Format statt. Die 70 Teams aus aller Welt starten in ihrer jeweiligen Heimat. Die vor Ort ausgetragenen Rennen werden in ein Live-​Programm eingebettet und auf einer neuen Online-​Plattform übertragen. Zehn Schweizer Teams werden ihren Wettkampf auf dem Campus der ETH Zürich austragen.

Arburg eröffnet ATC Pinghu in China

Arburg ist seit 28 Jahren im chinesischen Markt präsent, investiert dort kontinuierlich und hat sich als Anbieter für exzellente Produktqualität und Service etabliert. Am 18. September 2020 fand die offizielle Einweihung des Arburg Technology Centers (ATC) in Pinghu mit rund 550 geladenen Gästen statt. 7.700 Teilnehmer verfolgten das Event online. Nach einem Open House mit spannenden Vorträgen und Präsentation innovativer Anwendungen und Verfahren wurde der neue Standort feierlich seiner Bestimmung übergeben.

BVMed: „KHZG kann auch die medizinische Versorgung modernisieren“

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, sieht in dem vom Bundestag verabschiedeten „Krankenhauszukunftsgesetz“ (KHZG) das große Potenzial, neben den Prozessen auch die medizinische und technische Versorgung in den deutschen Krankenhäusern zu verbessern. „Es ist gut, dass durch die Änderungsanträge auch die medizinische Versorgung mit modernen Technologien ihren Weg in das Gesetz gefunden hat“, kommentiert BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Brexit-Verhandlungen

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, schlägt zu den Brexit-Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien eine gegenseitige Anerkennung der Marktzugangsregelungen in Form eines „Mutual Recognition Agreements“ (MRA) für Medizinprodukte vor. „Gerade in Zeiten der COVID-19-Pandemie ist es von großer Bedeutung, die Patientenversorgung mit Medizinprodukten ohne Brüche aufrecht zu erhalten“, sagt BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik 2020 geht an Martin Oelschlägel von der TU Dresden

Martin Oelschlägel, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Klinisches Sensoring und Monitoring an der TU Dresden, erhält für seine Arbeit „Intraoperative Optische Bildgebung zur Lokalisation und Schonung funktioneller Hirnareale während neurochirurgischer Operationen“ den mit 5000 Euro dotierten Preis Patientensicherheit in der Medizintechnik 2020. Der Preis wird jedes Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (VDE DGBMT) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit für herausragende Arbeiten im Bereich Patientensicherheit vergeben.

BVMed zur Anhörung zum Krankenhaus-Zukunftsgesetz (KHZG)

Hightech-Medizintechnologien werden nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, im aktuellen Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) zu wenig berücksichtigt. „Es ist großartig, das für die technische Modernisierung der Kliniken in Deutschland bis zu 4,3 Milliarden Euro aus Bundes- und Landesmitteln zur Verfügung stehen. Um eine nachhaltige technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser zu verwirklichen, muss aber auch verstärkt in moderne Medizintechnik investiert werden“, sagte BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll im Vorfeld der Gesetzesanhörung am 14. September 2020 im Gesundheitsausschuss des Bundestages.

Was erwarten Physiotherapeuten von Sicherheitsvorrichtungen bei elektrischen Behandlungsliegen wirklich

Die Sicherheit bei elektrischen Behandlungsliegen stand schon oft zur Diskussion. Aktuell arbeitet ein Expertengremium an einer neuen Norm für Liegen. Diese soll dazu beitragen , dass in Zukunft Produkte ein Höchstmaß an Sicherheit bieten. Im Auftrag der Firma LINAK hat die Technische Universität Darmstadt eine Studie durchgeführt. Das Team des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAD; arbeitswissenschaft.de) befragte Physiotherapeuten zu den Themen des wahrgenommenen Sicherheitsrisikos, der Nutzung von Sicherheitstechnik sowie der ergonomischen Gestaltung von Liegen. LINAK ist Hersteller von elektrischen Verstellsystemen, die u.a. in Therapieliegen eingesetzt werden und schon heute verschiedene Sicherheitsfunktionen beinhalten.