EUV-Entwickler von TRUMPF, ZEISS und Fraunhofer nominiert

Das Bundespräsidialamt gab heute im Ehrensaal des Deutschen Museums in München die Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2020 bekannt. Im Kreis der Besten – den drei Projekten für die Endrunde des Preises des Bundespräsidenten für Technik und Innovation – ist ein Experten-Team von TRUMPF, ZEISS und Fraunhofer IOF: Mit ihrem Projekt „EUV-Lithographie – Neues Licht für das digitale Zeitalter“ sind Dr. Peter Kürz, ZEISS Sparte Semiconductor Manufacturing Technology (SMT), Dr. Michael Kösters, TRUMPF Lasersystems for Semiconductor Manufacturing, und Dr. Sergiy Yulin, Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, nominiert.

ZEISS Medizintechnik für Deutschen Zukunftspreis 2020 nominiert

Die ZEISS Experten Dr.-Ing. Michelangelo Masini und Frank Seitzinger sind gemeinsam mit Prof. Dr. med. Andreas Raabe von der Schweizer Universitätsklinik Inselspital Bern für den Deutschen Zukunftspreis 2020 nominiert – repräsentativ für das gesamte Team. Ihr Projekt: das Robotische Visualisierungssystem KINEVO® 900 von ZEISS, das Effizienz und Wirksamkeit von chirurgischen Eingriffen verbessert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ehrt mit dem Preis Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Innovationen, die wirtschaftliches Potenzial entfalten und Arbeitsplätze schaffen.

Sartori investiert in Selective Laser Melting Equipment

Sartori, ein in Brasilien ansässiger Hersteller von orthopädischen Implantaten und Instrumenten, investiert in die Selective Laser Melting Technologie von SLM Solutions. Mit dem Kauf einer SLM®280 unternimmt das Unternehmen einen wichtigen Schritt, um die additive Fertigung im Gesundheitswesen in Brasilien zu implementieren und reagiert auf das zu erwartende Wachstum in der Nachfrage nach hochqualitativen und wirtschaftlichen Medizinprodukten.

BVMed-Medienseminar

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) informiert in seiner Jahrespressekonferenz und einem Medienseminar am 1. Oktober 2020 über die Lage der MedTech-Branche und die Ergebnisse der Herbstumfrage, über die Bewältigung der COVID-19-Pandemie und den aktuellen Stand der DiGA-Verhandlungen. Der Medienevent wird digital durchgeführt und steht allen gesundheitspolitisch Interessierten offen. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/medienseminar2020.

SCANLAB mit neuem Schwesterunternehmen

Die SCANLAB GmbH, Hersteller hochwertiger Laser-Scan-Systeme, bekommt ein neues Schwesterunternehmen an die Seite. Die TechInvest Holding AG, Muttergesellschaft der SCANLAB GmbH, übernimmt 25 Prozent an dem israelischen Unternehmen HOLO/OR Ltd. HOLO/OR gilt als Pionier für die Entwicklung diffraktiver optischer Elemente für industrielle Anwendungen. Durch die Integration der Mikro-Optik-Komponenten, beispielsweise Strahlformer, kann SCANLAB die Einsatzmöglichkeiten seiner Scan-Lösungen vervielfachen.

Produktion deutscher Laseranlagen 2019 deutlich rückläufig

Auch vor der Corona-Pandemie wiesen die Zeichen in der Laserindustrie bereits auf eine Abkühlung hin. Nach Daten der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung im VDMA haben sowohl die Produktion als auch der Auftragseingang 2019 um etwa 18 Prozent nachgelassen. Doch auch mitten in der Corona-Krise bieten sich Chancen, wie das Beispiel der Anwendungen im Bereich von Industrie 4.0 zeigt.

BVMed gründet eigene BVMed-Akademie

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat eine eigene „BVMed-Akademie“ gegründet, die ab 1. Januar 2021 den Veranstaltungs- und Publikationsbereich von MedInform übernimmt. Ziel ist eine zentrale Koordination von modernen Formaten, „um allen Beteiligten im Markt unsere MedTech-Expertise zur Verfügung zu stellen“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

EU-MDR wird viele Hersteller mehr als 5% ihres Jahresumsatzes kosten

as Münchner Software-Unternehmen Climedo Health hat die Umfrageergebnisse zu den wahren Kosten der EU-MDR veröffentlicht. Die Auswertung zeigt, dass die Verordnung erhebliche Ressourcen seitens der Hersteller erfordert. Gleichzeitig schöpfen die meisten noch nicht das Potenzial von EDC-Lösungen und automatisierten Prozessen für ihre klinische Datenerhebung aus.

SPS 2020 wird rein virtuell stattfinden

Nach intensiven Gesprächen mit unseren Ausstellern und Fachbesuchern haben wir uns dazu entschieden, dass die SPS aufgrund der durch die Corona-Pandemie maßgeblich veränderten Rahmenbedingungen in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Damit entsprechen wir dem Wunsch der Branche, die den von intensiven Fachgesprächen und teils vertraulichen Beratungen geprägten Dialog auf der Messe unter Hygiene- und Abstandsregeln in Frage stellt.

Spannende Einblicke für HTL-Praktikanten aus Bregenz

Dank des ausgefeilten Sicherheits- und Hygienekonzepts von Arburg absolvierten vier Schüler der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) Bregenz, Österreich, im Juli 2020 ein vierwöchiges Praktikum bei dem Loßburger Maschinenbauer. Den passenden Rahmen bot das neue Schulungscenter. Intensiv von Arburg-Trainern betreut, konnten eine angehende Ingenieurin und drei angehende Ingenieure ihr Wissen rund um die Kunststoffverarbeitung festigen und weiter vertiefen.

Die Zukunft des Edge-Computings beschleunigen

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) investiert in die congatec Holding AG (congatec), einem führenden Hersteller von Embedded- und Edge Computing Technologien. congatec erwirtschaftet derzeit mehr als zwei Drittel des Umsatzes mit Kunden aus Europa, sieht seinen Umsatzanteil mit Kunden aus USA und Asien rapide wachsen und erwartet eine Beschleunigung dieses Trends.

Neue Studie „Digitale Jobs@Medizintechnik“ verdeutlicht die Chancen für Fach- und Führungskräfte

Mangel an digitalen Experten bremst Wachstum und vermindert den Umsatzzuwachs in der Medizintechnik Schätzungen zufolge um knapp drei Milliarden Euro Die vom Deutschen Industrieverband SPECTARIS und der Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International heute veröffentlichte Studie „Digitale Jobs@Medizintechnik“ legt einmal mehr offen, an welchem Scheideweg die deutsche Medizintechnik-Industrie steht. Ob Wachstumspotentiale erschlossen werden oder der Fachkräftemangel die…

„MDR-System muss startklar gemacht werden“

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, erwartet von der EU-Kommission und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in den nächsten Monaten weitere Initiativen, um das System zur Anwendung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) startklar zu machen. „Die EU-Institutionen müssen die einjährige Verschiebung des MDR-Geltungsbeginns auf Mai 2021 effektiv nutzen, um das System betriebsbereit zu machen, so dass die Umstellung auf die MDR und das Inverkehrbringen von Neuprodukten nicht behindert werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

„Sicherung der notwendigen Lieferketten“ als ein Schwerpunkt

Die EU-Kommission will die „Überlegungen und Vorschläge“ der MedTech-Branche zur Bewältigung der COVID-19-Krise „gebührend berücksichtigen“, schreibt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in ihrem ausführlichen Antwortschreiben an den Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Dr. Marc-Pierre Möll. Der BVMed hatte in seinem Positionspapier zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft unter anderem eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau einer europaweiten strategischen Reserve für Medizinprodukte angeboten. Nach Ansicht des MedTech-Verbandes kann die Herausforderung „durch die intelligente Nutzung bestehender Lagerkapazitäten mit einem rotierenden System“ gemeistert werden. Zudem spricht sich der BVMed für einen „europäischen Pandemieplan“ aus, um innerhalb Europas eine erneute Schließung der Grenzen zu verhindern. Die „Aufrechterhaltung des Warenflusses“ ist für Kommissarin Kyriakides ebenfalls ein Schwerpunkt ihrer Bemühungen.

Freihandelsabkommen: einzig möglicher Abzweig vor dem harten Brexit

Der Industrieverband SPECTARIS sieht den Verhandlungsfortschritt zu den zukünftigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich als sehr kritisch an und erwartet von beiden Seiten zumindest in den wichtigsten Punkten den Willen zu schnellen Ergebnissen – insbesondere ist eine schnelle Einigung bei den Themen Zoll und Marktzugang nötig. Wenn schon kein umfassendes Abkommen erzielt werden kann, müssen die noch offenen Fragen schnell, tragfähig und rechtssicher für die Unternehmen geklärt werden.

BVMed will mehr Fokus auf MedTech und Robotik

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) sieht in dem Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) „zahlreiche gute Ansätze für die Minderung des Investitionsstaus in den Krankenhäusern in Deutschland“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. In dem Gesetzentwurf werden aber aus Sicht des MedTech-Verbandes moderne Medizintechnologien und robotische Assistenzsysteme in der Umsetzung zu wenig berücksichtigt, um eine nachhaltige technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser zu verwirklichen. So müsste beispielsweise auch in den Notaufnahmen in moderne Medizintechnologien investiert und ein eigenes Budget für Robotik-Systeme eingeführt werden, fordert der BVMed in seiner Stellungnahme zum KHZG-Entwurf. Insgesamt sei die geplante Anschubfinanzierung in Technik und Digitalisierung gut, die Betriebskosten der Kliniken müssten aber auch nachhaltig sichergestellt werden.

Trends, Informationen und neue Anlagentechnologie für die Präzisionsreinigung

Mit ihrem virtuellen Kundentag bietet die Schweizer UCM AG in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, Reiserestriktionen und Messeabsagen Kunden und Interessierten eine sichere Alternative, um in der Präzisions- und Feinstreinigung auf dem neuesten Stand zu bleiben. Vorträge in deutscher und englischer Sprache informieren über aktuelle Trends und Aufgabenstellungen sowie Lösungen und innovative Prozesse für die steigenden Anforderungen an die Bauteilsauberkeit in verschiedenen Branchen. Erstmals präsentiert wird auf dem digitalen Messestand am 29. September 2020 auch die innovative, individuell aus Standardmodulen konfigurierbare UCMSmartLine.