„MDR-System muss startklar gemacht werden“

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, erwartet von der EU-Kommission und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in den nächsten Monaten weitere Initiativen, um das System zur Anwendung der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) startklar zu machen. „Die EU-Institutionen müssen die einjährige Verschiebung des MDR-Geltungsbeginns auf Mai 2021 effektiv nutzen, um das System betriebsbereit zu machen, so dass die Umstellung auf die MDR und das Inverkehrbringen von Neuprodukten nicht behindert werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

„Sicherung der notwendigen Lieferketten“ als ein Schwerpunkt

Die EU-Kommission will die „Überlegungen und Vorschläge“ der MedTech-Branche zur Bewältigung der COVID-19-Krise „gebührend berücksichtigen“, schreibt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides in ihrem ausführlichen Antwortschreiben an den Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Dr. Marc-Pierre Möll. Der BVMed hatte in seinem Positionspapier zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft unter anderem eine enge Zusammenarbeit beim Aufbau einer europaweiten strategischen Reserve für Medizinprodukte angeboten. Nach Ansicht des MedTech-Verbandes kann die Herausforderung „durch die intelligente Nutzung bestehender Lagerkapazitäten mit einem rotierenden System“ gemeistert werden. Zudem spricht sich der BVMed für einen „europäischen Pandemieplan“ aus, um innerhalb Europas eine erneute Schließung der Grenzen zu verhindern. Die „Aufrechterhaltung des Warenflusses“ ist für Kommissarin Kyriakides ebenfalls ein Schwerpunkt ihrer Bemühungen.

Freihandelsabkommen: einzig möglicher Abzweig vor dem harten Brexit

Der Industrieverband SPECTARIS sieht den Verhandlungsfortschritt zu den zukünftigen Beziehungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich als sehr kritisch an und erwartet von beiden Seiten zumindest in den wichtigsten Punkten den Willen zu schnellen Ergebnissen – insbesondere ist eine schnelle Einigung bei den Themen Zoll und Marktzugang nötig. Wenn schon kein umfassendes Abkommen erzielt werden kann, müssen die noch offenen Fragen schnell, tragfähig und rechtssicher für die Unternehmen geklärt werden.

BVMed will mehr Fokus auf MedTech und Robotik

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) sieht in dem Entwurf des Krankenhaus-Zukunftsgesetzes (KHZG) „zahlreiche gute Ansätze für die Minderung des Investitionsstaus in den Krankenhäusern in Deutschland“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. In dem Gesetzentwurf werden aber aus Sicht des MedTech-Verbandes moderne Medizintechnologien und robotische Assistenzsysteme in der Umsetzung zu wenig berücksichtigt, um eine nachhaltige technische und digitale Ausstattung der Krankenhäuser zu verwirklichen. So müsste beispielsweise auch in den Notaufnahmen in moderne Medizintechnologien investiert und ein eigenes Budget für Robotik-Systeme eingeführt werden, fordert der BVMed in seiner Stellungnahme zum KHZG-Entwurf. Insgesamt sei die geplante Anschubfinanzierung in Technik und Digitalisierung gut, die Betriebskosten der Kliniken müssten aber auch nachhaltig sichergestellt werden.

Trends, Informationen und neue Anlagentechnologie für die Präzisionsreinigung

Mit ihrem virtuellen Kundentag bietet die Schweizer UCM AG in Zeiten von Kontaktbeschränkungen, Reiserestriktionen und Messeabsagen Kunden und Interessierten eine sichere Alternative, um in der Präzisions- und Feinstreinigung auf dem neuesten Stand zu bleiben. Vorträge in deutscher und englischer Sprache informieren über aktuelle Trends und Aufgabenstellungen sowie Lösungen und innovative Prozesse für die steigenden Anforderungen an die Bauteilsauberkeit in verschiedenen Branchen. Erstmals präsentiert wird auf dem digitalen Messestand am 29. September 2020 auch die innovative, individuell aus Standardmodulen konfigurierbare UCMSmartLine.

Digitalisierung steigert Produktionseffizienz

Als Pionier in der Branche beschäftigt sich Arburg intensiv und praxisnah mit der Frage, wie sich durch Digitalisierung die Produktionseffizienz in der Kunststoffverarbeitung steigern lässt. Im Programm arburgXworld hat das Unternehmen alle seine digitalen Produkte und Services sowie das gleichnamige Kundenportal intelligent und übersichtlich zusammengefasst. Neben „smarter“ Maschinentechnik und innovativen Lösungen im Service-Bereich kommt dem zentralen Kundenportal arburgXworld mit seinen zahlreichen Apps eine Schlüsselposition zu. Inzwischen gibt es dazu vier Pakete, die verschiedene Apps und Ausbaustufen enthalten.

Carl Zeiss Meditec verzeichnet Umsatzrückgang aufgrund der COVID-19-Pandemie

„Insbesondere im dritten Quartal 2019/20 waren wir signifikant von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie betroffen. Während sich in Teilen der Region APAC1 das Geschäft bereits wieder leicht erholen konnte, wirkten sich die Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Europa und Nordamerika stark auf unsere Kunden und damit auch auf die Nachfrage nach unseren Produkten aus“, kommentiert Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG.

„Coronavirus und Insolvenz“

Weltweit geraten Unternehmen sämtlicher Branchen aufgrund der Covid-19-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten. In vielen Fällen ist eine Insolvenz dabei unvermeidbar. In der neuen Reihe „Coronavirus und Insolvenz“ von Germany Trade & Invest (GTAI) erfahren deutsche Firmen, was sie bei Zahlungsunfähigkeit ihrer ausländischen Geschäftspartner beachten müssen.

Vietnam: Start des EU-Freihandelsabkommens eröffnet neue Absatzchancen für exportstarke SPECTARIS-Branchen

Der Deutsche Industrieverband SPECTARIS begrüßt das Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der Europäischen Union und Vietnam, das am 1. August 2020 in Kraft tritt. Für die EU ist Vietnam nach Singapur das zweite südostasiatische Land, mit dem sie ein Freihandelsabkommen geschlossen hat. Das Abkommen eröffnet neue Möglichkeiten für das Vietnam-Geschäft der exportstarken SPECTARIS-Branchen: Die Unternehmen profitieren sowohl von einem verbesserten Zugang zum öffentlichen Beschaffungsmarkt in Vietnam als auch vom Abbau von nicht-tarifären Handelshemmnissen und Vereinfachungen bei den Handelsregeln.

Forschungspartnerschaft: TRUMPF und Fraunhofer IPA

Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aus Stuttgart haben bis zum Jahr 2025 eine Forschungskooperation vereinbart. Ziel ist, Lösungen für die vernetzte Fertigung mit Künstlicher Intelligenz (KI) zur Industriereife zu bringen. Die Fördersumme für das Projekt beläuft sich für die nächsten fünf Jahre auf rund zwei Millionen Euro. Insgesamt sind zehn Mitarbeiter von TRUMPF und dem Fraunhofer IPA in den Projekten beschäftigt. »TRUMPF möchte seine führende Stellung bei KI in der Blechfertigung weiter ausbauen.

„Investitionsoffensive aus dem ‚Zukunftsprogramm Krankenhäuser‘ für robotische Assistenzsysteme im OP“

Das vom Koalitionsausschuss beschlossene „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ in Höhe von 3,9 Milliarden Euro sollte nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, einen klaren Fokus auf Zukunftstechnologien wie Robotik in der medizinischen Versorgung oder Digitalisierungstechnologien in der Patientenbehandlung haben. „Für diese Fokusbereiche sollten die Mittel den Krankenhäusern schnell und zweckgebunden zur Verfügung gestellt werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Videoberatung jetzt auch für Beatmungspatienten verfügbar

ResMed Healthcare, Vorreiter in der Entwicklung innovativer Lösungen für Schlaf- und Beatmungstherapien, weitet sein Angebot der Videoberatung auf die Beatmungstherapie aus. Im April gab das renommierte Medizintechnik-Unternehmen mit Sitz in Martinsried bei München bereits das erweiterte Beratungsangebot für Patienten mit schlafbezogenen Atmungsstörungen bekannt. Das neue Angebot richtet sich nun auch an Patienten, die durch ResMed Healthcare während ihrer Beatmungstherapie behandelt werden, sowie an deren Angehörige und betreuende Pflegekräfte.

Digital Health China: Lukrativer Markt für Start-ups

Seit Jahren treibt die Volkrepublik wie kaum ein anderes Land die Digitalisierung im Gesundheitssektor voran. Die Akzeptanz bei Regierung und Bevölkerung schafft auch immer bessere Marktchancen für ausländische E-Health-Anbieter. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft unterstützt deutsche Firmen beim Markteintritt.

Aktiver Beitrag zur Zukunftssicherung

Umweltschutz gehört zu den zentralen Werten von FAULHABER. Schon mit der Kernkompetenz des Unternehmens, der Entwicklung von Antriebssystemen mit hohem Wirkungsgrad bei niedrigem Energiebedarf, trägt die Technologie von FAULHABER zu einem verantwortungsbewussten und nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen bei. Seit Kurzem produziert der Standort in Schönaich nun als eines der ersten Produktionsunternehmen komplett klimaneutral.

Telemedizin in den USA vor dem finalen Durchbruch

Während sich der US-Medizinproduktemarkt erst 2022 wieder endgültig erholen dürfte, sind telemedizinische Anwendungen in den USA beliebt wie nie zuvor. Alle Zeichen stehen auf Wandel. Deutsche Branchenunternehmen, die noch nicht auf dem Markt aktiv sind, könnten nun noch rechtzeitig auf den Zug aufspringen.

pfm medical erzielt Zuwächse in allen Fokusfeldern

Im Zeitraum vom 01.01. bis 31.12.2019 erwirtschaftete pfm medical einen Umsatz von 115,5 Millionen Euro. Das international aktive mittelständische Familienunternehmen aus Köln verzeichnete damit einen Zuwachs von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (109,9 Millionen Euro). pfm medical erzielte 2019 einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1.746 T€. In Verbindung mit der gleichzeitig um 0,5 %-Punkte verbesserten Marge (60,4 %) erhöhte sich damit der Rohgewinn um 3.887 T€.

Wie Abläufe bei Operationen optimiert werden können

Mindestens 2,5 Millionen Kunstgelenke werden jährlich weltweit in Knie und Hüfte eingesetzt. Um die Arbeitsabläufe effektiv durchzuführen, muss jeder Handgriff sitzen. Eine neue Studie der Universitätsmedizin Leipzig hat nun untersucht, wie Operationen optimal gestaltet werden können. Und wie Operationssäle eingerichtet sein müssen, damit effizient gearbeitet werden kann.

Kapsch und docdok.health bündeln die Kräfte

Die Kapsch BusinessCom investiert weiter in den Ausbau ihrer Healthcare Aktivitäten und schliesst eine exklusive Partnerschaft mit dem international erfolgreichen schweizerisch/israelischen Digital Health Startup docdok.health für den Be- und Vertrieb sowie die Weiterentwicklung der docdok Kommunikationsplattform.

SMC und Atos entwickeln Lösungen zur Energieoptimierung

Energieeffizienz und Digitalisierung gehen Hand in Hand, wenn Antriebs- und Steuerungstechnik mit umfangreicher Datenverarbeitung harmonieren. Als führender Hersteller, Partner und Lösungsanbieter für pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik steuert SMC seine umfangreiche Expertise jetzt zu einem gemeinsamen Projekt mit dem globalen IT-Dienstleister Atos bei.

Umsatzminus deutscher Medizintechnikindustrie durch Corona bestätigt sich

Einige Wochen nach dem Lockdown und den ersten Lockerungen der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die Stimmung in der Medizintechnikindustrie zwar etwas verbessert, angesichts einer besorgniserregenden Auftragsentwicklung blickt ein Großteil der Firmen aber weiterhin mit Sorge auf das laufende Jahr. Die zweite Umfrage des Deutschen Industrieverbandes SPECTARIS und des Branchenclusters MedicalMountains innerhalb von drei Monaten zur wirtschaftlichen Situation der Medizintechnikunternehmen Deutschlands bestätigt die im April geäußerten Befürchtungen. Auch im Juni erwarteten die Unternehmen im Durchschnitt noch ein Umsatzminus für das Jahr 2020 von insgesamt acht Prozent, darunter zwölf Prozent im Auslandsgeschäft – was angesichts einer Exportquote von zuletzt 65 Prozent besonders bedenklich ist.

Schlüsselfertige IIoT-Lösung für KMUs

Bis zum 30. September 2020 stellt das Unternehmen seine schlüsselfertige IIoT-Komplettlösung Empolis Service Express Industrial Analytics bereits ab einem Euro im Monat pro Asset zur Verfügung. Ein einfacher, günstiger und schneller Einstieg für KMUs der Fertigungsindustrie in das Industrial Internet of Things, um relevante Daten zu nutzen, Stillstände und Ausfälle von Maschinen, Anlagen und Geräten zu vermeiden und sich digital zu transformieren.