LK Mechanik präsentiert neues Edelstahl-Rundeckentray für die Sterilisationstechnik

Das neue Rundeckentray steht im Mittelpunkt des Ausstellungsprogramms von LK Mechanik auf der MedtecLIVE, die von 31.3. bis 2.4.2020 in Nürnberg stattfindet. In Halle 9 erfahren die Messebesucher aus erster Hand, warum sich mit diesem Edelstahlträger noch höhere Hygienestandards in der klinischen Sterilisationstechnik realisieren lassen. Vor allem für die Verantwortlichen der Zentralen Sterilgut-Versorgungsabteilungen (ZSVA) und der Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte (AEMP) ist diese Innovation ein echter Fortschritt.
Als einer der Hersteller von Sterilisations- und Ablagetrays für medizinische Bestecke befasst sich LK Mechanik schon seit geraumer Zeit mit der Entwicklung von Steritrays im innovativen Rundecken-Design. Auch das neue Steritray ist das Resultat dieses stetigen Verbesserungsprozesses, der auf die ständige funktionelle Optimierung dieser besonders anspruchsvollen Art von medizintechnischen Trägersystemen abzielt. „Mit unserem neuen Rundecken-Steritray möchten wir den Verantwortlichen in den Zentralen Sterilgut-Versorgungsabteilungen und den Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte in den Krankenhäusern die Möglichkeit schaffen, mit weniger Aufwand noch höhere Hygienestandards zu erreichen“, sagt Matthias Kroll, der Geschäftsführer von LK Mechanik.
Entwicklungs-Knowhow aus vielen Quellen
Auf der diesjährigen MedtecLIVE in Nürnberg zeigt das Unternehmen in Halle 9 am Stand 9-323 exemplarisch einige Ausführungen des neuen Steritrays, bei dessen Entwicklung sich die Konstrukteure von LK Mechanik intensiv mit den AEMP-Prozessen der Kliniken beschäftigt haben. „Als weitere Knowhow-Quelle dienten uns die vielen Gespräche mit unseren Kunden sowie der Erfahrungsaustausch im Rahmen unserer Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung“, betont Matthias Kroll. Auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse entstand in Heuchelheim schließlich ein edelstählernes Rundecken-Steritray, dass dank seiner ebenso harmonischen wie funktionellen Formgebung optimal abgestimmt ist auf die Verwendung in Sterilisationsprozessen, in denen medizinische Bestecke oder komplette Trays vor ihrem Weg in die Autoklaven oder Sterilisatoren in dampfdurchlässige Vliese eingepackt werden. Dabei unterscheidet sich das neue Tray von LK Mechanik durch zahlreiche Design-Merkmale von konventionellen Besteckträgern der Medizintechnik: Es hat beispielsweise keinerlei spitzwinkelige Ecken und scharfe Kantengrate, überzeugt aber mit intelligenten Lochmustern, hochwertigen Oberflächen und innenliegenden Fallgriffen.
„Jedes einzelne Merkmal erfüllt eine oder mehrere Funktionen, die letztlich zu konkreten Verbesserungen im Sterilisationsprozess führen“, sagt Matthias Kroll. Aufgrund der Gratfreiheit ist beispielsweise eine Beschädigung der Vliestücher ausgeschlossen und das Aufsetzen zusätzlicher Schutzkappen überflüssig. Die innenliegenden, scharnierlosen Griffe hingegen ermöglichen ein einfaches Handling des Trays und bieten keinerlei Ansatzpunkte für ein Einfädeln oder Einklemmen der Weichverpackung. Großzügig dimensionierte Lochmuster in den Wandungen und im Boden machen eine intensive Reinigung und ein effizientes Durchspülen möglich. Ebenso wie die glatten, elektropolierten Oberflächen überzeugen auch die Lochungen durch optimale Ablauf- und Trocknungscharakteristika. Und Matthias Kroll ergänzt: „Ein bis in alle Ecken hinein offenes Design verhindert, dass Flüssigkeitsinseln und Keimnester entstehen können. Summa summarum verzichtet unser neues Rundeckentray auf alles, was das sensible Vliesmaterial der Ummantelung beschädigen und den Prozess der Sterilisation stören könnte.“
Verwindungsfrei und stapelfähig
Die gesamte Konstruktion des Rundeckentrays verhindert ein Verwinden und zeigt clever integrierte – ebenfalls gelochte – Bodenprägungen, die ein präzises und sicheres Stapeln mehrerer Trays ermöglichen. Da die Seitenwände stets kleinere Lochungen als die Öffnungen des Traybodens aufweisen, ist ein seitliches Austreten filigraner Bestecke nicht möglich. Als Abdeckung dienen individuell anpassbare Edelstahldeckel. Außerdem bietet LK Mechanik die Option, kundenspezifisch ausgeführte Lochungen zu realisieren.
Angeboten wird das neue Steritray derzeit in den vier Grundmaßen 243 x 253 mm, 406 x 253 mm, 485 x 253 mm sowie 540 x 253 mm und in den Höhen 32, 50, 75 und 100 mm. „Das entspricht den üblichen Formaten der Steri-Container in den Hygienekreisläufen der Kliniken und ihrer Dienstleister“, erklärt Firmenchef Matthias Kroll. Im Inneren des Trays kann eine zweite Ablageebene eingehängt werden. Dadurch lässt sich die Aufnahmekapazität erhöhen. Die Böden können mit passgenauen Silikonmatten mit Noppen- oder Wabenstruktur belegt werden. Alternativ zu den Standardausführungen fertigt LK Mechanik das Tray auch als kundenspezifische Komplettlösung mit produktorientierten Silikonprofilen oder Edelstahlstegen zur Aufnahme besonders seltener oder ausgefallener Instrumente, Bestecke oder Implantate.
Quelle: LK Mechanik, Kiefer Media






