Smith+Nephew führt in Deutschland ein „schlüsselfertiges“ robotergestütztes System für verbesserte Knieprothesen ein, das Chirurgen die neueste Digitaltechnologie für individuellere und präzisere Behandlungen bereitstellt

Smith+Nephew (NYSE:SNN;LSE:SN), das weltweit tätige Unternehmen für Medizintechnik, gibt heute die Markteinführung des CORI◊ Handroboters in Deutschland bekannt, einem modernen System für Total- und -Teilendoprothesen des Knies. Das CORI-System ist eine kompakte und vollständig mobile Lösung, die ein intraoperatives 3D-Bildgebungssystem mit einem modernen robotergestützten Modellierwerkzeug verbindet. Das Robotersystem ermöglicht die Vermessung, Planung und Durchführung einer auf die individuelle Anatomie des Patienten im OP abgestimmte Knieoperation.
Das System von Smith+Nephew ist wesentlich kompakter als alternative Robotersysteme, erfordert nur eine minimale Einrichtungszeit und ist so mobil, dass es zwischen Operationssälen transportiert werden kann und so den Patientendurchlauf in den Operationseinheiten optimiert.
Behandlungsergebnisse: Weniger Schmerzen, weniger Korrekturen und höhere Zufriedenheit nach der Operation
Bis zu 20 Prozent der Patienten sind nach der Operation mit ihrem Kniegelenkersatz unzufrieden und leiden unter Schmerzen, langwieriger Genesung und eingeschränkter Beweglichkeit. In Extremfällen ist eine Nachoperation erforderlich.
Knieprothesenoperationen gehören mit über 435.000 Fällen pro Jahr zu den häufigsten Eingriffen in Deutschland, sodass die Beseitigung solcher Unzufriedenheiten von entscheidender Bedeutung ist. Der Nutzen robotergestützter Chirurgie für Patienten ist vielseitig und umfasst eine signifikante Verbesserung der von den Patienten berichteten Ergebnisse (PROMs) sowie einen kürzeren Krankenhausaufenthalt, wobei eine Studie eine frühere Rückkehr zu einer aktiven Lebensweise ergab.
Mit der handgeführten CORI-Robotik können Chirurgen mit einer geringeren Anzahl von Korrekturen und Komplikationen sowie einer kürzeren Dauer des Krankenhausaufenthalts rechnen, sodass Patienten schon nach weniger als 24 Stunden entlassen werden können.
„Das CORI-System ermöglicht einen chirurgischen Plan für den Gelenkersatz, der auf Physiologie und Lebensweise des Patienten abgestimmt ist, sodass sich Ergebnisse sowohl für Patienten als auch für Chirurgen verbessern. Die Implantattechnologie ist modern, doch zusammen mit chirurgischer Robotik rückt die Möglichkeit eines besseren Ergebnisses noch näher.
CORI fügt sich nahtlos in das landesweite Bestreben ein, den Zugang zu medizinischen Innovationen zu verbessern und Digitaltechnologien für einen individuelleren Ansatz in der Gesundheitsversorgung zu integrieren“, so Kenneth Garcia, Managing Director DACH bei Smith + Nephew.
Quelle: www.robotics-surgery.com






