Neue Bühne in Halle 17 verbindet KI, Robotik, Cloud, Extended Reality und Cybersecurity mit konkreten Anwendungen
Die MEDICA 2026 setzt mit der neuen DIGITAL HEALTH STAGE ein klares Signal: Digital Health soll nicht nur präsentiert, sondern in seiner konkreten Versorgungsrelevanz erlebbar gemacht werden. Vom 16. bis 19. November in Düsseldorf bringt die neue Bühne in Halle 17 unter der Programmverantwortung von Prof. Dr. David Matusiewicz Wissenschaft, Praxis, Start-ups und Technologieunternehmen zusammen – mit Fokus auf KI, Robotik, Cloud-Technologien, Extended Reality und Cybersecurity als Bausteine einer vernetzten Gesundheitsversorgung.

Wie verändert Künstliche Intelligenz die Diagnostik? Wie lassen sich Gesundheitsdaten für eine stärker personalisierte Versorgung nutzen? Und was braucht es, damit Robotik, Cloud-Technologien oder Extended Reality tatsächlich im Versorgungsalltag ankommen? Die neue MEDICA DIGITAL HEALTH STAGE bringt im Rahmen der MEDICA 2026 in Düsseldorf vom 16. bis 19. November in Halle 17 zentrale Fragen der digitalen Transformation auf die Bühne – mit klarem Fokus auf die Umsetzung.
Damit steht die neue Bühne exemplarisch für die strategische Weiterentwicklung der MEDICA, wie Carmen Berger, Verantwortliche der Messe Düsseldorf für die MEDICA, betont: „Unser Anspruch ist, digitale Innovationen nicht nur zu zeigen, sondern deutlich zu machen, wie sie konkret in der Versorgung ankommen können. Auf der MEDICA DIGITAL HEALTH STAGE bringen wir dafür Wissenschaft, Versorgungspraxis, Start-ups und Technologieunternehmen mit den Entscheidern zusammen, die diese Lösungen in die Anwendung bringen. Mit Prof. Dr. David Matusiewicz haben wir sowohl für unser neues MEDICA Advisory Board als auch für die inhaltliche Ausgestaltung der Stage einen der renommiertesten Experten für die digitale Transformation des Gesundheitswesens als Partner gewonnen.“
Unter der Programmverantwortung und Moderation von Prof. Dr. David Matusiewicz, Dekan für Gesundheit & Soziales an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, stehen Keynotes, Diskussionen und Best-Practice-Beispiele auf dem Programm. „Die DIGITAL HEALTH STAGE ist mehr als ein Ort für Vorträge. Sie ist ein Treffpunkt für diejenigen, die die Digitalisierung des Gesundheitswesens aktiv voranbringen wollen“, so Matusiewicz.
KI in der Versorgung: Nutzen vor Technologie
Künstliche Intelligenz gehört zu den zentralen Themen der MEDICA DIGITAL HEALTH STAGE. Gesundheitsdaten und intelligente Algorithmen fließen zunehmend in klinische Entscheidungsprozesse ein. Diskutiert wird deshalb, wie KI die Ärzteschaft und andere Gesundheitsberufe unterstützen kann und welche Möglichkeiten sich für Diagnostik, Therapie und personalisierte Medizin eröffnen.
Dabei geht es nicht allein um technologische Leistungsfähigkeit. Ebenso entscheidend sind Vertrauen, Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und der Schutz sensibler Gesundheitsdaten. Denn erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, können KI-basierte Systeme nachhaltig in Versorgungsprozesse integriert werden.
Robotik, Cloud und Extended Reality: Wenn digitale Intelligenz auf physische Technologie trifft
Digital Health endet nicht bei Software. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Zusammenspiel digitaler Intelligenz mit physischer Technologie. Robotik bringt digitale Systeme unmittelbar in den Kontakt mit Patienten und medizinischem Personal – etwa im OP, in Rehabilitation oder Pflege. Cloud-Technologien ermöglichen die Verarbeitung und den Austausch großer Datenmengen. Extended Reality eröffnet neue Möglichkeiten für Training, Diagnostik, Therapie und operative Eingriffe.
„KI liefert die Intelligenz, Cloud-Technologien verbinden Systeme, Robotik setzt digitale Fähigkeiten in Handlungen um und XR erweitert die Möglichkeiten der Interaktion mit digitalen Informationen“, fasst Matusiewicz, ebenfalls Direktor des Instituts für Gesundheit und Soziales (ifgs) der FOM, die Verbindung dieser Technologien zusammen. „Aus diesem Zusammenspiel könnten neue Formen medizinischer Versorgung entstehen“, so Matusiewicz.
Genau dieses Zusammenspiel rückt die neue Bühne im Rahmen der MEDICA in den Mittelpunkt: Welche Lösungen entstehen, wenn Technologien nicht einzeln, sondern als Bestandteile integrierter Versorgungssysteme gedacht werden?
Gesundheitsdaten: Interoperabilität als Schlüssel
Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von Gesundheitsdaten. Interoperabilität, elektronische Patientenakten und digitale Plattformen stehen deshalb ebenso auf der Agenda wie neue Modelle datenbasierter Versorgung.
Informationen müssen sicher und möglichst ohne Medienbrüche zwischen den beteiligten Akteuren fließen. Gleichzeitig müssen digitale Anwendungen Anforderungen an Datenschutz, technische Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit erfüllen.
Auch Telemedizin, Remote Monitoring und hybride Versorgungsmodelle werden thematisiert. Sie können die Versorgung insbesondere dort ergänzen, wo eine persönliche Betreuung nicht jederzeit erforderlich oder möglich ist.
Live-Hackerangriff macht Cyberrisiken im Gesundheitswesen sichtbar
Mit zunehmender Digitalisierung und Vernetzung wächst zugleich die Angriffsfläche. Cybersecurity erhält deshalb auf der MEDICA DIGITAL HEALTH STAGE einen besonderen Stellenwert. Ein Höhepunkt ist die Simulation eines Live-Hackerangriffs direkt als Opener am ersten Messetag (16.11.) um 11 Uhr. Besucher erleben dabei unmittelbar, wie digitale Systeme attackiert werden können und welche Konsequenzen Sicherheitslücken für Gesundheitseinrichtungen haben.
„Cybersicherheit darf nicht als isoliertes IT-Thema verstanden werden. Sie betrifft unmittelbar die Sicherheit von Patienten und die Funktionsfähigkeit des gesamten Gesundheitssystems“, macht Matusiewicz deutlich.
Cybersecurity wird damit auch zur Voraussetzung digitaler Resilienz. Die Infrastruktur eines Krankenhauses muss nicht nur im Normalbetrieb funktionieren, sondern auch unter außergewöhnlichen Belastungen stabil bleiben.
Prof. Alexandra Jorzig von Jorzig Rechtsanwälte ergänzt die medizinischen und ökonomischen Debatten um die juristische Perspektive. „Die rechtliche und ethische Verantwortung in digitalen Settings wird immer bedeutsamer, um den Schutz der Patienten, Anwender und Betreiber zu wahren“, so Jorzig.
Quelle: Messe Düsseldorf
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