Auf der VivaTech 2026 in Paris stellte Samsung seine Vision von Connected Care vor: ein offenes Ökosystem, das Wearables, Hausgeräte und Partnerlösungen vernetzt – für proaktives Gesundheitsmanagement im Alltag. Mit über 77 Millionen aktiven Samsung Health-Nutzern setzt das Unternehmen auf Kooperation statt auf Alleingänge.

Wie offene Partnerschaften vernetzte Digital-Health-Lösungen in den Alltag bringen – Samsungs Connected-Care-Vision im Fokus
Samsung hat auf der VivaTech 2026 in Paris eindrucksvoll gezeigt, wie ein offenes Ökosystem aus vernetzten Geräten und starken Partnerschaften die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung gestalten kann. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor rund 1.000 Teilnehmer*innen aus aller Welt präsentierte das Unternehmen seine Vision von Connected Care – und wie Kooperationen mit spezialisierten Partnern dabei helfen, vernetzte Fitness- und Wellnesslösungen weiterzuentwickeln. Europas größte Messe für Startups und Technologie findet derzeit in Paris statt.
Ein Panel, das Zukunftsperspektiven aufzeigt
Auf dem Panel diskutierte Hon Pak, Leiter des Digital Health Teams im Geschäftsbereich Mobile eXperience (MX) bei Samsung Electronics, mit David Lee, Leiter von Samsung Next, Mike McSherry, CEO von Xealth, Alina Su, CEO von Generation Lab, und Michael Dubrovsky, CEO von SiPhox Health. Vor rund 1.000 Teilnehmerinnen aus aller Welt gaben sie Einblicke in mögliche Zukunftsperspektiven für vernetzte Fitness- und Wellnesslösungen. Als Moderator unterstrich David Lee die zentrale Bedeutung von Partnerschaften: „Die Zukunft der Versorgung kann nicht von einem Unternehmen allein gestaltet werden“, sagte Lee. „Sie muss durch ein offenes Ökosystem entstehen, in dem unterschiedliche Innovatorinnen zusammenarbeiten.“
Aufbau eines offenen Ökosystems
Samsung verfügt über ein breites Portfolio an Geräten und Plattformen, von Halbleitern über Smartphones und Wearables bis hin zu Hausgeräten und TVs. Diese Reichweite nutzt das Unternehmen, um gemeinsam mit Partnern ein offenes, kooperatives Ökosystem über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg aufzubauen. Durch die Verbindung von Samsung Geräten mit Partnerlösungen innerhalb dieses offenen Ökosystems tragen Xealth, Generation Lab und SiPhox Health dazu bei, vernetzte Fitness- und Wellnesslösungen weiter voranzutreiben. Ziel ist es, Nutzer*innen durch proaktives Gesundheitsmanagement auf Basis des vernetzten Samsung Ecosystem dabei zu unterstützen, ihren Alltag gesund und aktiv zu gestalten.
Während der Diskussion hob Hon Pak die Reichweite von Samsung hervor: „Samsung Health unterstützt mehr als 77 Millionen monatlich aktive Nutzerinnen¹, und die SmartThings Plattform verbindet 460 Millionen Nutzerinnen“, sagte Pak².
Samsung sieht dabei besonders im Zuhause als zentralem Ort des Alltags und Wohlbefindens großes Potenzial. „Indem wir unser Geräte Ecosystem rund um das Zuhause über SmartThings vernetzen, können wir das Erlebnis dort neu denken, wo es besonders relevant ist, und das in einer Zeit, in der sich der Fokus der Versorgung zunehmend ins Zuhause verlagert als einem Raum, in dem Prävention in großem Maßstab stattfinden kann“, ergänzte Pak. Um diesen Wandel zu unterstützen, hat Samsung zahlreiche Geräte wie Hausgeräte, TVs und kompatible Geräte von Drittanbietern in seine SmartThings-Plattform integriert. So entsteht ein breites Spektrum an vernetzten Services, von personalisierten Automatisierungsroutinen bis hin zu Anwendungen für Familie und Haustiere.
Entwicklung durch Partnerschaften vorantreiben
Die Diskussionsteilnehmer*innen nannten das etablierte Samsung Ecosystem und den offenen Ansatz des Unternehmens als zentrale Stärken für die Zusammenarbeit mit Partnern. „Besonders spannend sind die Offenheit und Reichweite von Samsung. Das Unternehmen bringt Größe und technische Kompetenz mit, ist aber zugleich bereit, mit Partnern zusammenzuarbeiten, gemeinsam zu entwickeln und schnell zu handeln“, sagt Alina Su von Generation Lab. „Kombiniert man das mit den Geräten, die Menschen bereits täglich nutzen, lassen sich Innovationen deutlich schneller in ihren Alltag bringen, als es allein möglich wäre.“
Auch Michael Dubrovsky von SiPhox Health erläuterte die Vorteile der Zusammenarbeit: „Samsung bringt das Geräte Ecosystem, das in vielen Haushalten und am Körper der Menschen bereits vorhanden ist. SiPhox ergänzt die diagnostische Ebene, die in diesem Bild bislang gefehlt hat. Zusammen ergeben kontinuierliche Gerätedaten und kontinuierliche Biomarker-Daten ein umfassendes Bild, wie es außerhalb einer klinischen Umgebung bisher kaum möglich war.“ Generation Lab bietet eine Lösung, mit der Nutzer*innen ihr biologisches Alter einfach überprüfen und den Alterungsprozess zu Hause aktiv steuern können. SiPhox Health bietet einen Service, der aktives Gesundheitsmanagement durch Bluttests in Laborqualität zu Hause unterstützen kann. Mike McSherry von Xealth teilte seine Vision, durch eine tiefere Integration mit Samsung eine nahtlose, kontinuierliche Lösung bereitzustellen, die die Lücke zwischen klinischer Versorgung und täglichem Management von Fitness und Wellness schließen kann.
Offene Partnerschaften fördern und Sicherheit gewährleisten
Neben strategischen Partnerschaften hat Samsung ein offenes Ökosystem für Entwicklerinnen und Forscherinnen aufgebaut. Mit der Samsung Health Software Development Kit (SDK) Suite können sie Services entwickeln, die fortschrittliche Sensortechnologien und die Digital-Health-Plattform von Samsung nutzen. So können Samsung Health Nutzerinnen schnell von neuen Funktionen profitieren. Geschützt wird dies durch Samsung Knox, die Sicherheitslösung von Samsung. Sie ist in verschiedene Consumer Touchpoints wie Mobilgeräte, Hausgeräte und TVs integriert und unterstützt Nutzerinnen dabei, sensible Daten innerhalb des Samsung Ecosystem sicher zu verwalten.
Mit Blick auf die kommenden 5 Jahre von Digital Health im AI-Zeitalter sagte Pak abschließend: „Ein täglicher Begleiter, der weiß, wer ich bin, was ich brauche und wann, wird mir dabei helfen, meine Ziele nahtlos über Lebensgewohnheiten und vernetzte, innovative Partnerdienste zu erreichen.“
Quelle: Samsung
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