Hilfsangebote aus dem 3D-Drucker eng abstimmen

Die derzeit zahlreichen Angebote vieler Unternehmen, Hersteller kritischer Medizinprodukte mit Personal oder gar Produkten aus 3D-Druckern zu unterstützen, sieht der Deutsche Industrieverband SPECTARIS als großartige Geste der Solidarität an. Oft kommen die Angebote auch aus anderen Industriebereichen wie zum Beispiel der Automobilindustrie.

Coronavirus-Bekämpfung hat für MedTech-Branche oberste Priorität

Die oberste Priorität der Medizinprodukte-Unternehmen ist es in den nächsten Wochen und Monaten, in der Coronavirus-Pandemie alle notwendigen Produkte für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen. Gleiches gilt für die Behörden. „Vor diesem Hintergrund ist der Geltungsbeginn der EU-Medizinprodukte-Verordnung MDR am 26. Mai 2020 nicht zu halten. Wir haben eine breite Allianz der von den Medizinprodukte-Regularien Betroffenen – mit einer klaren Botschaft an die EU-Kommission: der MDR-Geltungsbeginn muss ausgesetzt werden. Wir brauchen ein MDR-Moratorium!“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Corona-Schutz aus dem DEKRA Labor

Vereinfachte Bewertungsmöglichkeit der Marktaufsicht für Atemschutzmasken in Deutschland DEKRA Expertise hilft, zusätzliche Schutzmasken gegen das Corona-Virus dem deutschen Markt bereitzustellen. DEKRA Testing & Certification in Essen ist eines von zwei Laboren in Deutschland, die geeignet sind, nach einem neu erstellten Prüfgrundsatz Corona-Schutzmasken zu prüfen. Das Ziel ist es, Schutzmasken, die bislang nicht das erforderliche CE-Kennzeichen…

Umsetzung der MDR nicht zu schaffen

Angesichts des sich ausbreitenden Coronavirus sprechen sich die Medizintechnik im Deutschen Industrieverband SPECTARIS sowie Medical Mountains GmbH dafür aus, den Geltungsbeginn der Medical Device Regulation (MDR) am 26. Mai 2020 zu verschieben. Die zu erwartenden Zulassungsengpässe für Medizinprodukte werden sich durch die Pandemie noch weiter verschärfen.

Offener Brief zur MDR in der Corona-Krise

Die MedicalMountains GmbH wendet sich in einem offenen Brief an Entscheidungsträger in Politik und Institutionen, in Stuttgart, Berlin und Brüssel: Ab 26. Mai ist die EU-MDR verbindlich anzuwenden – und unter den aktuellen Umständen ist es mehr als fraglich, ob Unternehmen, Benannte Stellen und Behörden die bis dahin noch erforderlichen Schritte vollziehen können.

Europäisches Fallregister für Coronavirus-Patienten

Wann erkranken Patienten schwer nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus, wann kommen sie mit leichten Symptomen davon? Wie kann man sie bestmöglich behandeln und welche Maßnahmen waren bisher erfolgreich? Um diese und viele weitere Fragen zum Coronavirus beantworten zu können, benötigen die Wissenschaftler und Ärzte nun dringend verlässliche klinische Daten.

Dr. Carlo Velten: Digitalisierung als Impfstoff

Eine stark zurückgehende Konjunktur, Unternehmen, die aufgrund fehlender Aufträge in Kurzarbeit gehen müssen, ein ins Bodenlose fallender DAX – die Auswirkungen der Corona-Krise auf die deutsche Wirtschaft sind gravierend. Seit Anfang des Jahres hält ein Virus die gesamte Welt in Atem. Selbst als das Virus Europa noch gar nicht erreicht hatte, waren die ersten Kettenreaktionen schon zu spüren. So führten Lieferengpässe bei Komponenten aus China zunächst zur Verlangsamung, später sogar zur Komplettunterbrechung von Produktionsketten in industriellen Betrieben. Fiat Chrysler Automobiles in Serbien musste seine Produktion bereits aussetzen, weil dringend benötigte Bauteile aus China nicht geliefert werden können. Auch die europäische Pharmaindustrie ist stark betroffen und rechnet mit möglichen Engpässen bei diversen Medikamenten. Zahlreiche Pharmahersteller beziehen wichtige Wirkstoffe aus China. Anstatt angesichts dieser beängstigenden Situation allerdings in Panik zu verfallen, ist die Einrichtung eines Notfallplans die Strategie der Stunde. Hierbei spielt vor allem die IT eine wichtige Rolle.

Atemwegserkrankungen-Patienten bedroht

Insgesamt leiden in Deutschland etwa 450.000 Menschen so schwer unter Atemwegserkrankungen, dass sie außerklinisch mit medizinischem Sauerstoff (365. 000 Patienten) versorgt oder beatmet (85.000 Patienten) werden müssen. Da es sich bei Covid-19 ebenfalls um eine Atemwegserkrankung handelt, sind Menschen mit entsprechenden Vorerkrankungen besonders gefährdet. Daher kommt dem Schutz der Patienten vor Ansteckung aktuell eine herausragende Bedeutung zu.

Blitzumfrage zum Coronavirus zeigt Probleme auf

35 Prozent der MedTech-Unternehmen haben Probleme, den Bedarf von medizinischer Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für die eigenen Produktionsstätten sicherzustellen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen haben zudem Probleme mit ihren Zulieferbetrieben. Das sind Ergebnisse einer Blitzumfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, zu den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, an der sich 87 Medizinprodukte-Hersteller beteiligt haben.

Schneller Nachweis des Coronavirus

Der cobas SARS-CoV-2-Test von Roche ist für die in-vitro Diagnostik CE-markiert und ermöglicht es, große Probenmengen in kurzer Zeit auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 zu analysieren. Roche hat diesen Test in kurzer Zeit für die cobas 6800- und 8800-Systeme entwickelt, um dem erhöhten medizinischen Bedarf während einer Pandemie zu entsprechen. Aufgrund seines dual-target-Designs ist der Test robust, sensitiv und spezifisch im Nachweis einer aktiven SARS-CoV-2 Infektion.

EPHJ-Messe 2020 verschoben

Im aktuellen Kontext, in dem die Begrenzung der Verbreitung des Coronavirus gemäß den Richtlinien des Bundes und des Genfer Staatsrats Priorität haben muss, und ohne mittelfristig eine wirkliche Sichtbarkeit zu haben, haben die Organisatoren der EPHJ Messe je doch beschlossen, die Ausgabe 2020 zu verschieben. Sie findet unter den gleichen Bedingungen vom 15. bis 18. September 2020 im Palexpo in Genf statt.

Exportbedingungen für die MedTech-Branche

Nach einem Gespräch von Industrievertretern mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die Bundesregierung, wie angekündigt, die bisherige Exportverbot-Anordnung vom 4. März 2020 aufgehoben und durch eine neue, flexiblere Anordnung für den Export von medizinischer Schutzausrüstung vom 12. März 2020 ersetzt. Darauf weist der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hin. „Der Minister hat Wort gehalten. Wir kommen damit zu einer deutlicheren Flexibilisierung bei den Ausnahmemöglichkeiten, die erforderlich sind, um die komplexen Produktionsnetzwerke und Lieferketten aufrecht zu erhalten“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Coronavirus: Sicherheitszonen mit nur einem Klick

Mit Hilfe der IoT-Lösung cibX – central information board können Sicherheitszonen schnell und nur mit einem Klick digital geschaffen werden, um das Risiko für eine Krankheitsausbreitung möglichst gering zu halten. Gleichzeitig können Patienten gezielter behandelt werden und das Pflegepersonal, sowie die Ärzte werden zusätzlich entlastet!

medtec live messe 2020 märz

Neuer Termin 2020 für die MedtecLIVE

Neuer Termin 2020 für die MedtecLIVE im Verbund mit MedTech Summit Congress & Partnering Das Bayerische Gesundheitsministerium wurde am 10.03.2020 durch den Ministerrat beauftragt, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zunächst bis einschließlich 19.04.2020 zu untersagen. Auf dieser Grundlage hat die MedtecLIVE GmbH beschlossen, die MedtecLIVE im Verbund mit dem MedTech Summit Congress & Partnering auf einen neuen Termin von Dienstag, 30. Juni bis Donnerstag, 2. Juli 2020 zu verschieben.

T4M auf Mai 2021 verschoben

Angesichts der steigenden Verbreitung des neuartigen Corona-Virus wird die T4M – Technology for Medical Devices auf den 4. bis 6. Mai 2021 verschoben. Ziel der Messe Stuttgart, der ideellen Träger und der engen Partnern ist es, durch Planungssicherheit allen Beteiligten eine unbeschwerte Messe zu ermöglichen, auf der gewinnbringende Kontakte geschlossen werden. Die Verschiebung auf den Termin in 2021 erfolgt in Rücksprache mit den angemeldeten Ausstellern, von denen bereits rund 95 Prozent die Teilnahme an dem neuen Termin bestätigt haben.

BVMed fordert Corona-bedingtes MDR Moratorium

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, fordert ein MDR-Moratorium bis zum Ende der Corona-Virus-Krise. „Die Corona-Pandemie hat unmittelbare Auswirkungen auf die Vorbereitung des Geltungsbeginns der EU-Medizinprodukte-Verordnung, MDR, am 26. Mai 2020“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. „Erste Benannte Stellen schließen oder sind in ihrer Tätigkeit eingeschränkt. Behörden sind betroffen. Lieferanten brechen weg. Und das zusätzlich zu den bekannten Problemen: zu wenige Benannte Stellen, zu wenige Experten, fehlende Rechtsakte und Leitlinien. Die doppelt getroffene MedTech-Branche braucht jetzt ein MDR-Moratorium“, fordert Möll.